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  • Steirischer Junker - Der begehrte Jungwein mit geprüfter Qualität


    01.12.2010

    „Woran denken Sie, wenn Sie an den Steirischen Junker denken?“

    Diese Frage weckt bei neun von zehn Weintrinkern positive Assoziationen. Der Steirische Junker ist die bekannteste und beliebteste österreichische Jungweinmarke. Ausverkaufte Junkerpremieren von Wien bis Innsbruck beweisen seine Anziehungskraft. Der Steirische Junker gewinnt immer mehr Freunde, die einen leichten frischen Wein lieben.

    Die  herbstlichen Spezialitäten wie Pilz- und Kürbisgerichte,  Wild und Martinsgans verstehen sich ausgezeichnet mit dem Steirischen Junker. Mit seinem trockenen Charme gibt er den nahrhaften Schlemmereien einen animierenden Kick. In der leichten Küche macht er ebenso eine gute Figur. Er passt zu Vorspeisen, Fisch und Salaten. Als Aperitif sorgt er für den noblen Auftakt zu einem mehrgängigen Menü. Frisch, fruchtig, spritzig und mit moderatem Alkoholgehalt, ist der Steirische Junker ein gern gesehener Gast auf Partys und Bällen.

    Was ist der Steirische Junker?®
    Hinter dem Namen „Steirischer Junker“® steckt ein Markenwein aus der Steiermark. Mehr als 300 Weinbauern produzieren seit 1995 in jedem Herbst diesen Jungwein. Sie unterwerfen sich dafür den strengen Qualitätskriterien der Marktgemeinschaft Steirischer Wein, der Dachgemeinschaft, einer Marketingorganisation bei der alle wirtschaftlich bedeutenden Weinbaubetriebe freiwillig Mitglied sind. Ziel der Marktgemeinschaft Steirischer Wein ist die Steigerung des qualitativen und quantitativen Bekanntheitsgrades des Steirischen Junkers.

    Mit Jungweinen, die bereits im November trinkfertig auf dem Tisch standen und dennoch qualitativ zum obersten Segment gehörten, bewiesen die Schöpfer des Steirischen Junkers damals wahrlich eine goldene Nase. Denn die Idee schlug rasch ein und wurde aufgegriffen. Heute gibt es österreichweit zahlreiche Jungweine, die schon im Herbst auf den Markt kommen.

    Unerreicht ist jedoch das Original, der Steirische Junker, die ungewöhnliche Kombination von hoher Qualität und Jugend.

    Name und Hut als Symbol

    Seinerzeit wurden die Söhne der steirischen Herzogtümer und Grafschaften gerne Junker genannt. Das Wort „Junker“ signalisiert also sowohl  Jugendlichkeit als auch adelige Abstammung.

    In den Statuten der Winzergemeinschaft wird darauf Bezug genommen:
    Ein junger Wein soll es sein, aber einer von edlem Geblüt.

                                            http://www.steirischerwein.at/mgwein/fileadmin/jmc/Junker/Logo_Junker_klein.jpg                                                      
    Der echte Junker® und wie man ihn erkennt!
    Noch bevor man Gaumenbekanntschaft mit dem Junker® schließt, erkennt man ihn schon an seiner exklusiven Aufmachung: Sowohl auf dem Etikett als auch auf der Kapsel trägt er den Junkerhut, also den Steirerhut mit dem Gamsbart, sowie das "R" der registrierten Marke. 
    Führt er diese Insignien mit sich, handelt es sich um einen echten Junker®.

    Ob sich ein Jungwein Steirischer Junker nennen darf, entscheiden jedes Jahr aufs Neue rund 150 staatlich geprüfte und amtlich angelobte Koster aus der ganzen Steiermark.

    Im Labor wird der Jungwein zuerst auf Herz und Nieren, oder besser gesagt, auf Alkohol, Restzucker und Säure geprüft.

    • Kein Junker bringt mehr als 12% vol. Alkohol auf die Waage.
    • Den Junker gibt es nur als trockenen Wein – genau genommen sogar knochen-trockenen Wein, denn die Marktgemeinschaft Steirischer Wein toleriert lediglich einen Restzucker von 4 Gramm pro Liter (während laut EU-Weingesetz eine Restsüße von bis zu 9 Gramm noch als trocken             bezeichnet werden darf).

    Auch die exakte Dichte wird bestimmt, an der jeder Junker später wiedererkannt werden kann.

    Wenn der Junker-Anwärter bei dieser analytischen Prüfung die Kriterien für Qualitätswein erfüllt, dann kommt er zur sensorischen Prüfung. Der Jungwein muss vor den Nasen und Gaumen der sechsköpfigen Kostkommission ebenfalls als Qualitätswein bestehen. Dann erst wird die Frage gestellt, die über Junker-Sein und Nicht-Sein entscheidet: Erfüllt der junge Wein die Junker-Kriterien? Diese schwierige Frage müssen die Bewerter mehrheitlich mit JA beantworten, damit der Jungwein zum Steirischen Junker ernannt werden darf.

    Traditionellerweise darf der Steirische Junker am  Mittwoch vor Martini   zum ersten Mal in der Saison ausgeschenkt werden.

    Als Auftakt werden am Abend die glanzvollen Junkerpremieren begangen; Weinbauern und Buschenschanken bieten lokale Veranstaltungen rund um den Steirischen Junker.  Jungwein, der vor dem Präsentationsmittwoch serviert wird, kann niemals Junker sein.
    Unter allen österreichischen Jungweinmarken genießt der Steirische Junker die höchste Bekanntheit und größte Beliebtheit. Dafür können sich die steirischen Junkerbauern mit Recht einmal selbst auf die Schulter klopfen.

    Die Marke „Steirischer Junker“ wird heute von rund 300 steirischen Junkerbauern getragen. Trotz seines klaren Profils ist Steirischer Junker kein Einheitswein; in ihm drücken sich Haltung und Stil des jeweiligen Weinbauern aus.

    Jeder Junkerbauer entscheidet selbst, welche Trauben er für den  Steirischem Junker auswählt. Der klassische Steirische Junker ist ein trockener Weißwein, aber auch Schilcher oder rote Trauben schenken anregende Trinkerlebnisse. Im Junker-Leitbild steht die gewünschte Charakteristik festgeschrieben. Typischerweise soll Steirischer Junker erfrischend und spritzig schmecken; er besticht durch Eleganz und jugendliche Aromen. Als Vorbote gewährt der Steirische Junker einen Ausblick auf den neuen Jahrgang. Die Kunst der Weinbauern und das Fingerspitzengefühl der Verkoster sorgen für einen trinkfreudigen Steirischen Junker – eben für den erfrischenden Herbstgenuss im Glas. Steirischer Junker passt hervorragend zu Martinigansl und herzhaften Gerichten wie Pilzragouts, Gebackenem oder Wild.

    Der brave Junker:
    Ist reinsortig aus Müller Thurgau Trauben und zeichnet sich mit einem elegant-blumigen Duft aus.

    Der solide Junker:
    Ist eine Cuvée aus Müller Thurgau und Weißburgunder. Zum blumigen Duft kommt etwas mehr an Körper und Fülle.

    Der kreative Junker:
    Ist eine fruchtkomplexe Komposition, bei der Rebsorten wie Sauvignon blanc, Gelber Muskateller, Sämling usw. eine bereichernde Rolle spielen.

    Der temperamentvolle Junker:
    Ist die rassige Erscheinung im Rosa-Kleid. Der Schilcher-Junker aus der Blauen Wildbacher Traube. 

    Der er-rot-ische Junker:
    Meist aus den Sorten Blauer Zweigelt und/oder Blauburger ist er zwar noch kein reifer Rotwein, aber allemal zum Verlieben.

    Quelle: Steirischerwein.at

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