Eine Top-100-Liste wie diese ist immer umstritten und diskussionswürdig. So ist sie entstanden: Zunächst wurde der Bewertungszeitraum ab dem Jahrgang 2000 gewählt. Im Vordergrund steht die Qualität eines Weines, diese wird durch die Arbeit der internationalen Weinkritik bestätigt, regelmäßig höchste Punkte in den einschlägigen Publikationen dokumentieren das. Das internationale Image eines Topweines spiegelt sich auch in seiner Präsenz in den wichtigsten Weinauktionen der Welt sowie auf den Weinkarten der führenden Restaurants wider. Daraus lässt sich der Wert, aber auch die Wertbeständigkeit ableiten. Um in die Liste der weltbesten 100 Weine aufgenommen zu werden, bedarf es neben der absolut untadeligen Qualität auch weiterer Faktoren wie Unverwechselbarkeit und Originalität, die aus der guten Flasche Wein ein gesuchtes Objekt für Kenner und Sammler werden lassen. Den vollständigen Artikel inklusive 10 vielversprechenden Weinen für die Zukunft und die Liste der 100 besten Weine der Welt mit Beschreibungen finden Sie im aktuellen Falstaff Nr. 01/2012 - Jetzt im Handel! Die Angebote unserer Partnershops haben wir bereits mit unserer Weinsuchmaschine für Sie verlinkt, zum Bestellen einfach auf den Button „Zum Shop“ klicken!
Rot dominiert
Um eine möglichst große Vielfalt darzustellen, wurde pro Weingut immer nur der am höchsten eingeschätzte Wein ausgewählt. Die Domaine de la Romanée-Conti hat mit La Tâche und Le Montrachet noch weitere absolute Topweine im Angebot, das gilt vergleichsweise auch für die Lagen-Trilogien bei Angelo Gaja (San Lorenzo, Sori Tildin, Costa Russi), für Masseto und Ornellaia oder für die Spitzen-Côte-Rôties von Guigal (La Turque, La Mouline, La Landonne). Berücksichtigt sind Weiß-, Rot- und Süßweine sowie die besten Schaumweine. Die Rotweine dominieren deutlich, insgesamt 77 Rotweinen stehen 23 weiße und edelsüße Gewächse gegenüber. Neben den objektiven Kriterien wie Auktionsergebnissen oder einer das Angebot ständig übersteigenden Nachfrage sind es auch subjektive Kriterien, Meinungen und Einschätzungen von Fachleuten, denen Falstaff bei der Zusammenstellung gefolgt ist.“
FALSTAFF TOP 100
01 Romanée-Conti - Domaine de la Romanée-Conti (Burgund, Frankreich)
02 Château Lafite-Rothschild (Bordeaux, Frankreich)
03 Château Latour (Bordeaux, Frankreich) 04 Château Pétrus (Bordeaux, Frankreich 05 Château Cheval Blanc (Bordeaux, Frankreich) 06 Château Haut-Brion (Bordeaux, Frankreich) 07 UNICO Reserva Especial – Vega Sicilia (Ribera del Duero, Spanien) 08 Château Margaux (Bordeaux, Frankreich) 09 Château Mouton-Rothschild (Bordeaux, Frankreich) 10 Grange BIN 95 Shiraz – Penfolds (Australien) 11 Château Ausone (Bordeaux, Frankreich) 12 Château d’Yquem (Bordeaux, Frankreich) 13 LE PIN (Bordeaux, Frankreich 14 Clos des Mesnil – Krug (Champagne, Frankreich) 15 Château Lafleur (Bordeaux, Frankreich) 16 Domaine A. Rousseau – Chambertin Clos de Beze (Burgund, Frankreich) 17 Dominio de Pingus – Pingus (Ribera del Duero, Spanien) 18 Tenuta Dell 'Ornellaia Masseto (Toskana, Italien) 19 Château Léoville-las-Cases (Bordeaux, Frankreich) 20 Corton-Charlemagne Coche-Dury (Burgund, Frankreich) 21 Sori San Lorenzo – Angelo Gaja (Piemont, Italien) 22 Cabernet Sauvignon Screaming Eagle (Napa, Kalifornien, USA) 23 Scharzhofberger Riesling – Egon Müller Scharzhofberg (Mosel, Deutschland) 24 Hermitage Cuvée Cathelin – J. L. Chave (Rhônetal, Frankreich) 25 Sassicaia – Tenuta San Guido (Toskana,Italien) 26 Proprietary Red – Harlan Estate (Napa, Kalifornien, USA) 27 Château Cos d’Estournel (Bordeaux, Frankreich) 28 Chambertin Domaine Leroy (Burgund, Frankreich) 29 Riesling Wehlener Sonnenuhr – J.J. Prüm (Mosel, Deutschland) 30 Côte Rôtie La Turque – Guigal (Rhônetal, Frankreich) 31 DOM PERIGNON (Champagne, Frankreich) 32 L’Ermita – Alvaro Palacios (Priorat, Spanien) 33 Gewürztraminer Selection de Grains Nobles – Zind-Humbrecht (Elsass, Frankreich) 34 Hill of Grace Shiraz – Henschke (Eden Valley, Australien) 35 Château Palmer (Bordeaux, Frankreich) 36 Barolo Cerequio – Roberto Voerzio (Piemont, Italien) 37 Le Montrachet – Domanie Leflaive (Burgund, Frankreich) 38 Cariad Proprietary Red – Colgin (Napa, Kalifornien, USA) 39 Chablis Le Clos – Domaine Raveneau (Burgund, Frankreich) 40 Grande Cuvée TBA – Weingut Kracher (Neusiedlersee, Österreich) 41 Musigny Vielles Vigne – Comte George De Vogüé ( Burgund, Frankreich) 42 Syrah – Sina Qua Non (Kalifornien, USA) 43 Barolo Riserva Monfortino – Giacomo Conterno (Piemont, Italien) 44 Château Pavie ( Bordeaux, Frankreich) 45 Vina El Pison – Artadi (Rioja, Spanien) 46 Riesling G Max – Keller (Rheinhessen, Deutschland) 47 Hermitag La Chapelle – Jaboulet (Rhônetal, Frankreich) 48 Bollinger La Grande Année (Champagne, Frankreich) 49 La Romanée – Domaine du Comte Liger-Belair ( Burgund, Frankreich) 50 La Muse – Verité (Sonoma, Kalifornien, USA) 51 Astralis Syrah – Clarendon Hills (McLaren Vale, Australien) 52 Brunello di Montalcino – Fattoria Poggio di Sotto (Toskana, Italien) 53 La Mondotte – Stephan von Neipperg (Bordeaux, Frankreich) 54 Clos Erasmus – Clos i Terrasses Daphne Glorian (Priorat, Spanien) 55 CONTADOR – Benjamin Romeo (Rioja, Spanien) 56 Riesling Niederhäuser Hermannshöhle Grosses Gewächs – Hermann Dönnhoff (Nahe, Deutschland) 57 COMTESSE – Château Pichon (Bordeaux, Frankreich) 58 Grüner Veltliner Kellerberg Smaragd – F.X. Pichler (Wachau, Österreich) 59 Barolo Cannubi Boschis – Luciano Sandrone (Piemont, Italien) 60 Giorgio Primo – La Massa (Toskana, Italien) 61 Châteauneuf-du-Pape – Château Rayas (Rhônetal, Frankreich) 62 CRISTAL – Champange Louis Roederer (Champagne, Frankreich) 63 Château Montrose (Bordeaux, Frankreich) 64 Château Angelus (Bordeaux, Frankreich) 65 ARO – Bodegas MUGA (Rioja, Spanien) 66 Barolo Granbussia Riserva – Aldo Conterno (Piemont, Italien) 67 Monte Bello – Ridge Vineyards (Santa Cruz, Kalifornien, USA) 68 Châteauneuf-du-Pape Hommage à Jaques Perrin – Château de Beaucastel (Rhônetal, Frankreich 69 Château La Mission Haut-Brion (Bordeaux, Frankreich) 70 PESUS – Hermanos Sastre (Ribera del Duero, Spanien) 71 MONTRACHET – Domaine des Comtes Lafon (Burgund, Frankreich) 72 Barbaresco Santo Sefano – Bruno Giacosa (Piemont, Italien) 73 Malleolus de Valderramiro – Bodegas Emilio Moro (Ribera del Duero, Spanien) 74 Riesling Kiedricher Gräfenberg Grosses Gewächs – Robert Weil (Rheingau, Deutschland) 75 Brunello di Montalcino – Salvioni (Toskana, Italien) 76 Riesling Singerriedel Smaragd – Franz Hirtzberger (Wachau, Österreich) 77 PERCALRLO – San Giusta a Rentennano (Toskana, Italien) 78 AMANCIO – Vinedos Sierra Cantabria (Rioja, Spanien) 79 Brunello di Montalcino Cerretalto – Casanova di Neri (Toskana,Italien) 80 Riesling Brauneberger Juffer Sonnenuhr Riesling Ausles Goldkapsel – Fritz-Haag (Mosel, Deutschland) 81 AURUS – Finca Allende (Rioja, Spanien) 82 SOLAIA – Marchesi Antinori (Toskana, Italien) 83 Riesling Monzinger Halenberg Grosses Gewächs – Emrich-Schönleber (Nahe, Deutschland) 84 Riesling Morstein Grosses Gewächs – Philipp Wittmann (Rheinhessen, Deutschland) 85 CIRSION – Bodegas Roda (Rioja, Spanien) 86 Vigna D’Alceo – Castello Die Rampolla (Toskana, Italien) 87 Vinha da Ponte – Quinta do Crasto (Douro, Portugal) 88 Chardonnay Point Rouge – Peter Michael Winery (Sonoma, Kalifornien, USA) 89 CLOS MOGADOR – René Barbier, Clos Mogador (Priorat, Spanien) 90 Flaccianello – Fontodi (Toskana, Italien) 91 GALATRONA – Petrolo (Toskana, Italien) 92 Riesling Birkweiler Kastanienbuch Grosses Gewächs – Rebholz (Pfalz, Deutschland) 93 Hillside Select – Shafer Vineyards (Napa, Kalifornien, USA) 94 COLUMELLA – Sadie Family (Swartland, Südafrika) 95 Termanthia – Numanthia (Toro, Spanien) 96 Château Trotanoy (Bordeaux, Frankreich) 97 CEPPARELLO – Isole e Olena (Toskana, Italien) 98 Cabernet Sauvignon Thorevilos – Arbreu (Napa, Kalifornien, USA) 99 MESSORIO – Le Macchiloe (Toskana, Italien) 100 Pinot Noir – Gantenbein (Graubünden, Schweiz)
proklamiert die Gault Millau-Redaktion Matthias Müller vom gleichnamigen Weingut in Spay am Mittelrhein. »Mit akribischer Arbeit schaffte er den Sprung an die Spitze der Region und prägte seinen eigenen, opulenten Stil. Seine Rieslinge sind spannend und zugleich freundlich kalku-liert. Ein Leuchtturm im Weltkulturerbe Mittelrhein!«, lobt Payne den sympathi-schen Winzer, der das kleine Anbaugebiet zwischen Bingen und Bonn anführt.
kommt aus der Pfalz: Stephan Attmann vom Wein-gut von Winning – Dr. Deinhard in Deidesheim. »Vor vier Jahren wurde hier ein neues Kapitel aufgeschlagen. Genauso eigenwillig wie die Weine ist der Guts-verwalter – eine echte Persönlichkeit! Ein großer Zugewinn für Deidesheim und die deutsche Weinlandschaft«, so Joel Payne.
hat die Redaktion in Württemberg gemacht. Es sind die Weingärtner in Cleebronn-Güglingen, die die Redaktion überrascht haben:
»In kurzer Zeit wurde in dieser Genossenschaft konsequent ein neues Qualitätsbewusstsein umgesetzt. Lohn sind Weine, die großes Trinkvergnügen für kleines Geld bieten. Und die Roten gehören schon zur Gebietsspitze«, sagt Joel Payne bei der Präsentation des WeinGuide in der Rheinland-Pfalz Bank in Mainz.
geht diesmal an die Saar, und zwar an Egon Müller, der phantastische 2010er Rieslinge erzeugt hat. »Auch in kleinen Jahren sind die Weine dieses legendären Guts vortrefflich, im Jahrgang 2010 aber wurde hier pures Gold auf Flaschen gezogen. Ein Wein besser als der ande-re – viele davon nahe der Perfektion«, hebt die Redaktion hervor.
wurde Magdalena Brandstätter vom Restaurant Waldhotel Sonnora in Wittlich in Rheinland-Pfalz gekürt. Die gebürtige Österrei-cherin liebt gereifte Mosel-Rieslinge, forciert generell deutsche Weine und über-rascht durch unkonventionelle Empfehlungen. Das hat die Chefredaktion beeindruckt.
geht an die Schwarzwaldstube im Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn, wo Heiner Finkbeiner und Stéphane Gass seit Jahren die Weinkultur in Deutschland mitprägen. Auf ihrer grandiosen Karte findet der Kenner nicht nur fein gereifte Weine, sondern auch etliche Schnäppchen – und das in einem der höchstbewerteten Gourmetrestaurants Deutschlands (Gault Millau Deutschland: 19,5 Punkte)!
Eine erfrischende Art und rotfruchtige Aromen wie Sauerkirsche prägen die Stilistik der ersten probierten Rotweine des Jahrgangs 2010, haben die Fachautoren des Gault Millau WeinGuide bei ihren Verkostungen festgestellt. Wem es gelang, die teilweise sehr hohe Säure mit zarter Restsüße einzubinden, hat si-cherlich den richtigen Weg gewählt, diesen eher leichgewichtigen Jahrgang zu interpretieren. Von den gehobenen Qualitäten, die im nächsten Jahr auf den Markt kommen, erwartet die Redaktion des Gault Millau einen eleganten, verspielten und leichteren Typ im Vergleich zu 2009.
Mit den ausgezeichneten Spätburgunder aus dem Jahrgang 2009 konnten sich einige Güter stark profilieren. Die Kollektion von Paul Schumacher geriet so überzeugend, dass die dritte Traube Pflicht war. Sein Kräuterberg gehört in 2009 zum Feinsten, was die Ahr zu bieten hat. Auch das Gut Sermann-Kreuzberg in Altenahr hat den Aufstieg in die Drei-Trauben-Klasse verdient, stellt die Redaktion fest. Vom Brot- und Butterwein bis zur Spitze ist jeder Wein eine Empfehlung wert. Auf Tuchfühlung mit dem Spitzenquartett gehen die Weingüter Burggarten und Kreuzberg.
Zu den Zwei-Trauben-Betrieben hat sich Erwin Riske vorgearbeitet. Das Gut von Hans-Joachim Brogsitter erhält zwei rote Trauben, nicht nur für die feinen 2010er, sondern auch für die Steigerung des Gesamtniveaus der vergangenen Jahrgänge. Mit je einer Traube ausgezeichnet wurden die Güter Kurth und Gebrüder Bertram. Die Kellerei Franz Sebastian aus Rech gehört jetzt mit einem soliden Sortiment zu den empfehlenswerten Betrieben, befinden Christoph Dirksen und der Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne.
Das Spitzenquartett, das die Ahr anführt, ist unangefochten: Adeneuer, Deutzerhof, Meyer-Näkel und Jean Stodden. Die Güte des 2009er Jahrgangs kommt auch in den Spitzenreiter-Listen der besten zehn Spätburgunder des Jahrgangs zum Ausdruck. Gleich zwei Ahrweine schafften den Sprung: Das »Große Ge-wächs« aus der Walporzheimer Gärkammer von Adeneuer und die Goldkapsel von Stodden.
Insgesamt 22 Betriebe mit einer und mehr Trauben werden ausführlich bespro-chen, sechs weitere sind empfehlenswert.
Der Ausnahmejahrgang 2009 hatte mit perfekt ausgereiftem Lesegut die allergrößten Erwartungen ausgelöst. Die Gault Millau Redaktion hat die sagenumwobenen Spätburgunder probiert und festgestellt, dass sie nicht ganz so sortentypisch und fein wie die Pinot Noirs aus dem sehr guten Vorjahr 2008 sind, eher kraftvoll mit viel Tiefgang und noch kaum entwickeltem Bouquet. Die Weine machen neugierig auf das, was die Flaschenreife noch bringen wird. Die Fülle und die reifen Tannine verführen schon zum baldigen Trinkgenuss, doch werden jene belohnt, die den besten Vertretern dieses langlebigen Jahrgangs noch ein paar Jahre Ruhe gönnen, finden Otto Geisel und der Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne.
Ganz großes Trinkvergnügen dagegen bieten sofort die feinnervigen, diesmal nicht ganz so opulent wie gewohnt ausfallenden Grauburgunder des Jahrgangs 2010. Diese Rebsorte, der es häufig an Säure mangelt, ist der ganz große Gewinner des eher schlanken und säurebetonten Jahrganges 2010, hat die Redaktion bei ihren zahlreichen Verkostungen ermittelt. Das Nachsehen haben ein wenig die Weißburgunder und Rieslinge, weshalb die Bewertungen im Vergleich zu den letzten drei Jahren etwas weniger hoch ausfallen.
Schöne Entdeckungen gibt es wieder bei vielen Genossenschaften mit feingliedrigen Weißweinen (Auggen), ausdrucksstarken Rotweinen (Sasbach) und mit besonders gut gelungenen edelsüßen Raritäten (Durbach). Fündig kann der Weinfreund auch bei den empfehlenswerten Betrieben werden, zumal hier oft ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis herrscht.
Viel Bewegung gibt es in diesem Jahr bei den Trauben-Betrieben. Junge Güter mit neuen Konzepten drängen nach vorne und konkurrieren sehr selbstbewusst mit den etablierten Betrieben um die Gunst der Weinfreunde, berichten Geisel und Payne. Stellvertretend hierfür steht der bekennende Markgräfler Hanspeter Ziereisen. Mit einem markant kompromisslosen Stil sind seine Gewächse an Charakter derzeit wohl kaum zu übertreffen. Auf drei Trauben stieg Heinrich Männle aus Durbach auf, sympathischer Spezialist für im Holzfass gereifte Spätburgunder, die oft erst nach Jahren auf die Flasche gezogen werden. Gleich sieben Betriebe dürfen sich nunmehr mit zwei Trauben schmücken. Dazu bereichern neun Neulinge die Traubenriege.
Bernhard Huber rangiert nach wie vor mit fünf Trauben alleine an der Gebietsspitze. Der Malterdinger punktete bei den Spitzenreitern gleich zweimal dop-pelt. Zum einen gelang es ihm, zwei Sekte unter die besten zehn aus ganz Deutschland zu platzieren (2005 Hecklinger Schlossberg Brut nature Rosé und 2005 Pinot Brut). In seiner Paradedisziplin, dem Spätburgunder, gehören der Wildenstein und der Hecklinger Schlossberg zu den besten fünf des Jahrgangs 2009. Zweimal schafft Bercher den Sprung in die Top Ten: mit einem Spätbur-gunder und einem Grauburgunder, beide aus dem Burkheimer Feuerberg.
Insgesamt werden im neuen Gault Millau WeinGuide 93 Erzeuger aus Baden ausführlich dargestellt, weitere 39 Betriebe gelten als empfehlenswert.
Nach einem ausgezeichneten Silvaner-Jahrgang in 2009 stehen die 2010er in der Qualität kaum nach. Vor allem Winzer, die die letzten 14 Oktobertage für die Lese nutzten, wurden mit hohen Mostgewichten überrascht, berichten Rudolf Knoll und der Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne. Insgesamt registrierte die Redaktion ein ausgezeichnetes, gleichmäßiges Niveau. Gegen-über dem hoch eingeschätzten Jahrgang 2009 gibt es allenfalls Abstriche bei der »Gewichtsklasse« zu machen. Weißweine mit deutlich mehr als 13 Volu-menprozent Alkohol waren selten. Die spielerische Leichtigkeit vieler Silvaner und Rieslinge sorgt für Trinkvergnügen.
Die besten Silvaner des Jahrgangs, die zugleich die besten in ganz Deutschland sind, stammen gleich zweimal vom Würzburger Juliusspital (Würzburger Stein und Iphöfer Julius-Echter-Berg). Doch auch das Iphofener Gut Wirsching kann einen Doppelschlag landen: mit Silvaner aus dem Julius-Echter-Berg und dem Kronsberg. Zweifache Erwähnung auch für Rainer Sauer (Escherndorfer Lump und »Freiraum«) sowie für Horst Sauer (Escherndorfer Lump und »Sehnsucht«).
Schmitts Kinder, Fürst Löwenstein und das Würzburger Bürgerspital komplettieren die Liste der besten Silvaner des Jahrgangs 2010.
An der Spitze im Gebiet steht nach wie vor ein Quartett, wobei Fürst (Bürgstadt) die Nase leicht vorn hat. Horst Sauer, Fürst Castell und das Juliusspital runden die führende Riege ab. Eine Stufe weiter unten machten die Weine von Rainer Sauer und von Graf von Schönborn auf breiter Front besonders viel Spaß. Der Staatliche Hofkeller in Würzburg hat sich ebenso behauptet wie die letztjährigen Mitaufsteiger Egon Schäffer, Glaser-Himmelstoß und Dr. Heigel.
Ansonsten gab es wenig Bewegung in der Hierarchie der Traubenbetriebe. Ein-zig die Zwei-Trauben-Klasse erhielt Zuwachs: Christian Stahl aus Auernhofen am Rande des Taubertals präsentierte eine überzeugende Kollektion. Neu unter den Traubenbetrieben ist Christine Pröstler aus Retzbach.
Insgesamt werden 68 Güter und ihre Weine im neuen Gault Millau WeinGuide ausführlich vorgestellt, 26 weitere schafften die Aufnahme in die Rubrik der empfehlenswerten Betriebe.
Das lange Hängenlassen der Trauben bescherte den Bergsträßer Weinen des Jahrgangs 2010 oft eine frappante Aromendichte. Doch nur wenige Weine sind dicht, lang, zeigen eine wunderbare Frucht und eine reife Säure. Im führenden Weingut Simon-Bürkle muss man nach solchen Weinen nicht lange suchen. Und die Bergsträßer Winzergenossenschaft darf sich dank ihrer konstant guten Leistungen künftig in der Zwei-Trauben-Riege beweisen.
Einen positiven Trend verzeichnet auch das Hessische Staatsweingut: Die Domäne Bergstraße hat Fortschritte gemacht. Das Weingut Edling kam mit den 2010ern gut zurecht und tischte eine Kollektion guten Niveaus auf. Die bemerkenswerten Rotweine von Hanno Rothweiler werden von einer erfreulichen Weißweinkollektion ergänzt. Auch die Odenwälder Winzergenossenschaft konnte die Erwartungen weitgehend erfüllen. Als sichere Bank erwies sich einmal mehr das Weingut Brücke-Ohl. Und es gibt zwei Neulinge: das Weingut Weinfieber und die Weinmanufaktur Montana.
Wegen der geringen Erntemenge wird es sicherlich zu Engpässen kommen. Am besten kommt man in den Genuss der Weine bei einem Vor Ort-Besuch an der Bergstraße, raten Hans-Wilhelm Apelt und Joel Payne, Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, den Weinfreunden.
Vier Traubenbetriebe von der Hessischen Bergstraße sind im neuen WeinGuide gelistet, sieben weitere Güter werden als empfehlenswert eingestuft.
Matthias Müller ist vielleicht die größte Konstante in der Region zwischen Bingen und Bonn. Bereits in den Anfangsjahren des WeinGuide war er »Entdeckung des Jahres«. Fast 15 Jahre später wird seine großartige Arbeit nun mit der höchsten Auszeichnung belohnt, dem Ehrentitel «Winzer des Jahres«.
Müller hat sich auch diese Ehrung wahrlich verdient, wie die aktuelle Kollektion zeigt. Die 2010er Weine sind durch die Bank von gewohnt hoher Qualität, das
»Große Gewächs« trägt seinen Namen völlig zu Recht, und auch die anderen Spitzengewächse, die den Zusatz »MM« tragen, sind wieder beeindruckend gelungen, etwa der feinherbe Mandelstein, der wieder einmal zu den besten zehn des Jahrgangs gehört. »Müller ist auf Top-Ten-Weine in dieser Kategorie quasi abonniert, jedes Jahr sind Weine von ihm ganz vorn dabei. Der hochklas-sige feinherbe Riesling ist so etwas wie ein Markenzeichen Müllers geworden«, freuen sich Peter Gebler und der Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne.
2010 war kein leichter Jahrgang – ein Anbaugebiet, das sich so stark auf den Riesling stützt, wird naturgemäß von einem solch säurereichen Jahrgang stark tangiert. Oft kamen Trauben in die Keller, die sich zunächst gar nicht für trocke-ne Spitzenweine eigneten. Die Erntemenge war klein – Rückgänge gegenüber einem normalen Jahr von 30 bis 50 Prozent wurden gemeldet. Wer den Mut hat-te, mehr restsüße Weine zu produzieren, lag richtig, meint die Redaktion. Bei den edelsüßen Weinen ist es ohnehin klar, dass die Säure ein gutes Rückgrat für langlebige Weine bietet, in dieser Kategorie wurden einige Prachtexemplare verkostet.
In der Hierarchie der besten Mittelrhein-Betriebe hat es kaum Veränderungen gegeben. In dem schwierigen Jahr 2010 hat sich gezeigt, dass die bekannten Könner auch in diesem Jahr ihre Aufgabe erfolgreich gemeistert haben. Bei den Vier-Trauben-Betrieben kommen die Weine weiterhin vom Bopparder Hamm, Matthias Müller hatte bei den trockenen Weinen die Nase vorn, und Florian Weingart hat im edelsüßen Bereich die Spitze geliefert. Das Verfolgerduo sind nach wie vor Jost und Ratzenberger aus Bacharach. Die Redaktion des WeinGuide nahm einen neuen Betrieb mit einer Traube auf: das Weingut Sebastian Schneider in Bad Hönningen.
Das romantische Mittelrheintal, von der Unesco zum Weltkulturerbe erhoben, bleibt fest in den Händen von einigen leistungsfähigen Familienbetrieben, von denen der neue Gault Millau WeinGuide 18 in der Traubenklasse vorstellt. Dazu kommen weitere acht empfehlenswerte Betriebe.
Als im Herbst 2010 noch Trauben an den Stöcken hingen, hatten viele Auguren den Jahrgang bereits in Bausch und Bogen verdammt. Richtig ist, dass Glanz und Elend in einem Jahr wohl selten so nahe beieinander lagen. »Zwischen gött-lich und grausam pendelten die Eindrücke unserer ausgedehnten Verkostungen. Eine Vielzahl enttäuschender Weine wurde gefüllt, auf der einen Seite. Aber es entstanden auch Auslesen, die besser kaum sein könnten, echte Weltklasse eben«, sagen Dr. Peter Henk und Dr. Eckhard Kiefer sowie der Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne.
Einer derjenigen, die solche Ausnahme-Rieslinge auf die Flaschen brachten, ist Egon Müller vom legendären Scharzhof an der Saar. Dem Traditionsgut ist es mit den 2010ern gelungen, solch großen Jahrgängen wie 2003 und 2005 einen ebenbürtigen Konkurrenten an die Seite zu stellen. Die Titel »Beste Riesling Spätlese« (sensationelle 96 Punkte) und »Beste Riesling Auslese« (98 Punkte) sowie eine mit 100 Punkten geadelte Trockenbeerenauslese sind die Glanzpunkte eines grandiosen Sortiments aus dem Scharzhofberg – der »Kollektion des Jahres«!
Ein Jahr wie 2010 bringt es mit sich, dass unterschiedlichste Interpretationen des Auslese-Stils vorgestellt werden. Zwischen den einzelnen Weinen können Mostgewichtsunterschiede von bis zu 50 Grad Öchsle und mehr liegen. Die gan-ze Bandbreite von klassisch-elegant bis zu opulenter, edelsüßer Fülle wird ab-gedeckt. Das herausragende Beispiel hierfür ist die Brauneberger Juffer-Sonnenuhr Auslese Lange Goldkapsel des Weinguts Fritz Haag, ein großer edel-süßer Wein. Diese Perfektion würdigt der Gault Millau WeinGuide mit 100 Punk-ten!
Wirklich herausragende trockene und feinherbe Rieslinge muss man in 2010 schon mit der Lupe suchen. Bei der unvermeidlichen Entsäuerung wurde selten das rechte Maß getroffen. Viele dieser Rieslinge zeigen eine beachtliche Kon-zentration, wirken aber fast leblos oder weisen krautige Noten auf. Dass es auch anders ging, belegen die kraftvollen »Großen Gewächse« von Kesselstatt, Grans-Fassian und Loosen sowie Markus Molitors Klassiker aus der Zeltingen Sonnenuhr. Von dort stammt auch der beste Kabinett des Jahrgangs: ein saftig-konzentriertes Molitor-Meisterstück.
Die Saar hat diesmal durchweg die Nase vorn. Die herrlich animierende feinherbe Spätlese des Hauses von Hövel aus dem Scharzhofberg ist der Siegerwein des Jahres in der Kategorie der feinherben Rieslinge. Prachtvolle Sortimente stellten auch Lauer, der Urbans-Hof sowie Zilliken und an der Ruwer Maximin Grünhaus vor. Dieses altrenommierte Gut der Familie von Schubert hat die letzt-jährige Aufstufung in vollem Umfang bestätigt und scheint auf dem Weg zu noch höheren Leistungen zu sein.
An der Mittelmosel sind einige sehr feine Spätlesen entstanden. In der Regel weisen diese Weine Restzuckergehalte wie gute Auslesen auf. Doch die prägnante Säure des Jahrgangs gibt ihnen belebendes Spiel. An erster Stelle sind hier Theo Haarts Ohligsberg und die Wehlener Sonnenuhr Versteigerung von J. J. Prüm zu nennen.
Kein anderes Anbaugebiet verfügt über eine solche Phalanx an Spitzen-Weingütern wie die Mosel. Fritz Haag, Egon Müller und Joh. Jos. Prüm bilden das Triumvirat der weltbesten Weinerzeuger an der Gebietsspitze. Ihm folgt ein Dutzend Weingüter mit vier Trauben. In keiner anderen Region ist das Mittelfeld im Traubenbereich so stark wie an Mosel, Saar und Ruwer.
Über drei Trauben darf sich das Weingut Ansgar Clüsserath freuen. In die Zwei-Trauben-Riege sind aufgestiegen Frank Brohl, Falkensteiner Hof, Immich und Günther Steinmetz. Lang ist die Liste der neuen Ein-Trauben-Güter mit insgesamt 12 Aufsteigern, so viele wie in keinem anderen Gebiet.
Insgesamt 134 Betriebe und ihre Weine haben die Autoren an Mosel, Saar und Ruwer ausführlich besprochen, so viele wie in keiner anderen deutschen Weinregion. Hinzu kommen 64 als empfehlenswert eingestufte Güter.
Das Weingut Schäfer-Fröhlich hat im Jahrgang 2010 am besten gearbeitet und die stärkste Kollektion an der Nahe vorgestellt, gefolgt von den filigranen Glanzstücken Emrich-Schönlebers und den in sich ruhenden Preziosen Helmut Dönnhoffs. Beim Schlossgut Diel wirken die trockenen Weine filigran und mineralisch wie nie zuvor und strahlen eine ganz eigene Faszination aus.
Die Überraschung des Jahres aber stammt von der Mittleren Nahe: Die Formkurve des Weinguts Jakob Schneider aus Niederhausen weist seit Jahren steil nach oben. Sowohl bei den trockenen wie bei den edelsüßen 2010er Rieslingen wur-den die Feinheiten der Weine aus den Weinbergen Hermannshöhle, Dellchen, Klamm und Felsensteyer beeindruckend herausgearbeitet, lautet das Fazit von Carsten Henn und Joel Payne, Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide.
Mit gigantischen Schritten nähert sich das Gut Hermannsberg der Gebietsspitze – die 2010er Kollektion ist hier sogar noch stärker als die 2009er. Der körper-reich-massive Stil bringt eine ganz neue Farbe in die Weinwelt der Nahe. Christian Bamberger aus Bad Sobernheim erhält dank modern vinifizierter Weißweine und üppiger Roter die erste Traube. Das trifft auch auf Steffen Montigny zu, der nun ein eigenes Weingut in Bretzenheim führt. Weingenießer finden dort übri-gens auch Tropfen aus Schleswig-Holstein, wo Montigny auf zwei Hektar Reben anpflanzte. Auch das Weingut Clemens Honrath in Langenlonsheim hat sich die erste Traube verdient.
Fielen beim 2009er Jahrgang, den manche Nahe-Winzer für einen der besten ihrer Karriere halten, viele weiße Burgunder für die Region untypisch muskulös aus, zeigen sie 2010 wieder eine rassige Säure. Neben den Windesheimer Be-trieben wie Lindenhof, Poss und Gebrüder Kauer präsentierten auch die Klostermühle und das Weingut von Sascha Montigny in Laubenheim starke Tropfen, wobei die Grauburgunder fast immer die Nase vorn haben.
Einige Weine konnten Nahegüter in diesem Jahr auch wieder in den bundes-deutschen Spitzenreiter-Listen platzieren. Die meisten Nennungen erzielte erneut das Weingut Schäfer-Fröhlich aus Bockenau. Bei den Riesling Spätlesen landeten gleich zwei Weine von Tim Fröhlich in den Top Ten: aus der Hauslage Bockenauer Felseneck, einmal mit und einmal ohne Goldkapsel. Beide Weine erzielten starke 93 Punkte. Mit einem Riesling schnitt Fröhlich auch bei den Kabinetten erfolgreich ab.
Übertrumpft wurde er in dieser Kategorie aber von Altmeister Helmut Dönnhoff, der seinen Kabinett aus dem Oberhäuser Leistenberg unter den besten sechs platzieren konnte – und damit als einziger die Phalanx der starken Moselweine durchbrach. Einen Doppelschlag landete Werner Schönleber: Sein halbtrockener Halenberg verpasste mit dem hervorragenden Platz zwei nur knapp den Sieg in der Kategorie Riesling feinherb, und sein Eiswein Goldkapsel aus gleicher Lage räumte bei den Edelsüßen satte 98 Punkte ab!
Insgesamt 42 Betriebe haben die Autoren ausführlich mit Weinbewertungen beschrieben; 21 weitere werden empfohlen.
Das Deidesheimer Weingut von Winning – Dr. Deinhard mit seinem Geschäftsführer Stephan Attmann ist »Aufsteiger des Jahres 2012«. »Was wir an trockenen Weinen verkosteten gehörte zum Besten des Jahres in der Pfalz. Die Kabinettweine sind mustergültige Beispiele für Lagentypizität. Es ist vor allem die bril-lante Finesse und die feinsalzige Mineralität der Rieslinge, die uns begeistern«, lautet das Urteil von Jürgen Mathäß, Matthias Mangold und dem Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne. Eine außergewöhnliche Reihe von sechs »Großen Gewächsen«, von denen die besten ganz vorne mitspielen, ergeben ein beeindruckendes Gesamtbild.
Während 2009 die Rieslinge der Pfalz wieder etwas kraftvoller ausfielen, gingen die 2010er noch stärker in die schlanke, säurebetonte Richtung. Da nicht jedes Weingut dies zur Harmonie brachte, konnte man sowohl unnatürlich entsäuerte wie aggressiv saure Weine verkosten, allerdings auch hervorragende, filigrane und lebendige Weine im allerschönsten Rieslingstil. Neben der erneut beeindru-ckenden Riesling-Phalanx von Bürklin-Wolf an der Spitze gab es vor allem bei Mosbacher, Kranz, Pfeffingen, von Winning, Bassermann-Jordan und Rebholz gleich mehrere großartige Beispiele, dazu aber auch eine Reihe hervorragender einzelner Weine anderer Erzeuger.
2009 bescherte den Winzern großartige Möglichkeiten, überdurchschnittliche Rotweine zu keltern. Der Schweigener Fritz Becker ist zwar nach wie vor uner-reicht auf diesem Segment. Doch die Zahl der hervorragenden Spätburgunder stieg 2009 nicht nur aufgrund guter Witterung, sondern weil vermehrt Keller-meister an Stil und Qualität dieser Sorte arbeiten. Neben seit Jahren stabilen Spitzenerzeugern wie Wehrheim, Bernhart, Rebholz, Knipser oder Philipp Kuhn erreichen nun auch Weingüter Top-Bewertungen, die mit großen Spätburgundern bisher weniger aufgefallen waren. Dazu gehören beispielsweise Bernhard Koch, der Wilhelmshof, der Hirschhorner Hof oder das Freinsheimer Weingut Rings, das insgesamt eines der spektakulärsten Sortimente verschiedener Rebsorten vorstellen konnte.
Für edelsüße Weine war 2010 kein besonders geeigneter Jahrgang. Umso er-staunlicher sind einige Spitzenleistungen, bei denen fast alles zusammenpasste – weithin überragt von einer schier unglaublichen Scheurebe Trockenbeeren-auslese des Weinguts Dengler-Seyler mit sensationellen 97 Punkten.
Bei der Bundesfinalprobe räumte die Pfalz regelrecht ab. Insgesamt 25 Weine landeten in den trockenen Kategorien unter den jeweils zehn Besten des Landes. Etliche Mehrfachnennungen sind darunter. Hansjörg Rebholz schaffte den Sprung gleich viermal. Sein Pinot-Sekt belegte Rang zwei, bei den weißen Burgundersorten gingen die Plätze zwei und drei an den Siebeldinger Winzer, und auch sein trockener Riesling aus dem Kastanienbusch rangiert ganz vorne. Friedrich Becker aus Schweigen stellt den Rotwein des Jahres, ein weiterer Spätburgunder gehört zu den besten vier im Lande. Dazu kommt sein Graubur-gunder »Kalkmergel« in den Top Ten der weißen Burgundersorten.
Drei Spitzenplätze kann auch das Weingut Knipser in Laumersheim vorweisen. Gleich zwei Spätburgunder unter den ersten sechs sind dabei, der RdP hat gar den Sprung auf Rang zwei geschafft. Außerdem stellt Knipser einen der besten Sauvignon blancs im Lande. In diesem neuen Ranking teilen sich die Pfalz und Württemberg die oberen Plätze. Erwähnt werden muss noch der Mandelberg Weißburgunder von Dr. Wehrheim, der wieder einmal seine Kategorie gewinnen konnte. Mit seinem Chardonnay »Keuper« brachte der Birkweiler Winzer gar noch einen zweiten Wein unter die besten zehn.
In der Hierarchie der Güter gibt es Bewegungen. Gleich drei Betriebe können sich über die dritte Traube freuen: Der Süßwein-Spezialist Frey in Essingen, das Bad Dürkheimer Weingut Egon Schmitt und der Wiederaufsteiger Siegrist in Leinsweiler. In der Zwei-Trauben-Klasse sind jetzt Jülg, Bernhard Koch und Karl Schaefer. Gleich sieben neue Betriebe wurden in die Traubenklasse aufgenom-men: Hirschhorner Hof, Andres und Mugler, Braun, Kirchner, Langenwalter, am Nil und Valentin Ziegler.
Insgesamt zählen die Autoren 91 Erzeuger zu den Traubenbetrieben. Außerdem werden 46 weitere Betriebe empfohlen.
Der Jahrgang 2010 im Rheingau wird als herausforderndes, aber letztlich besser als befürchtetes Jahr in die Historie eingehen. Wer spät ernten konnte, profitierte von dem großartigen Herbstwetter, das für viele Winzer buchstäblich in letzter Minute das Blatt wendete. Es zeigt sich einmal mehr, dass schwierige Jahre keine schlechten sein müssen, denn gerade hier trennt sich die Spreu vom Wei-zen. »Wir verkosteten rassig-pikante Rieslinge mit schlanker Eleganz, klirrender Klarheit und einer animierend zupackenden Fruchtsäure«, loben Giuseppe Lauria und der Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne.
Die rest- und edelsüßen Weine werden, wegen des ausgeprägten Spannungs-bogens von Süße und lebendiger Säure, noch in Jahrzehnten begeistern. Eine weitere positive Seite des Jahrgangs ist der moderate Alkohol. Spitzenrieslinge mit 12 Volumenprozent Alkohol waren im letzten Jahrzehnt eher selten.
An der Spitze der Region festigt das Weingut Weil mit einer äußerst homogenen Kollektion mit grandiosen Edelsüßen seine Spitzenstellung. Dicht dahinter hat sich Johannes Leitz mit beeindruckenden Qualitäten formiert. Die Breuers gewannen aus ihren Rüdesheimer Steillagen wieder charakterstarke Rieslinge, allen voran aus dem Berg Schlossberg, der wieder in der Kategorie der besten trockenen Rieslinge Deutschlands landete. Gunter Künstler bescherte erneut eine bärenstarke Kollektion, mit der er den letztjährigen Aufstieg eindrucksvoll bestätigte. Die stärksten Weine von den Drei-Trauben-Gütern zeigte Kühn.
Noch nie hat die Gault Millau Redaktion im Rheingau eine solche Phalanx an großartigen Rotweinen verkostet wie aus dem Jahr 2009. Allen voran präsentierte der Rotweinpapst Kesseler exzellente Tropfen mit einer unverkennbaren La-gentypizität aus Assmannshausen und Rüdesheim. Doch auch die Rotweinspe-zialisten aus dem Drei-Trauben-Bereich wie die Domäne Assmanshausen, das Weingut Krone sowie Robert König konnten überzeugen.
Neu in der Drei-Trauben-Klasse ist das Weingut Ress in Hattenheim, das eine rundum überzeugende Leistung bot. Bei den Zwei-Trauben-Betrieben präsen-tierten Langwerth von Simmern, August Eser und Corvers-Kauter die stärksten Kollektionen. Mit Allendorf und Abel schafften gleich zwei Güter aus Oestrich-Winkel den Aufstieg in die Zwei-Trauben-Klasse. Ebenso wie Chat Sauvage, das sich mit »burgundischen« Pinots als Rotweinspezialist im Rheingau etabliert.
Im neuen Gault Millau WeinGuide werden insgesamt 69 Güter und ihre Weine ausführlich vorgestellt. 16 empfehlenswerte Betriebe runden das Angebot aus dieser Region ab.
Rheinhessen hat den trockenen Weißwein revolutioniert und bietet für Konsumenten eine große Bandbreite an Silvanern, Weißburgundern, Rieslingen oder Scheureben zu teils außerordentlich günstigen Preisen. Das ist das Fazit von Manfred Lüer und dem Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne, nach umfangreichen Verkostungen.
Dabei zieht sich der Qualitätsanspruch inzwischen wie ein roter Faden quer durch die gesamte Region: Der Wonnegau, einst Epizentrum der neuen Umwäl-zungen, hat keine Vormundschaft mehr. Starke Weine wachsen von Nord nach
Süd, etwa bei Bingen (Riffel), Appenheim (Bischel, Hofmann, Knewitz), Mainz-Ebersheim (Eva Vollmer), Saulheim (Landgraf, Thörle), Ingelheim (Bettenheimer), Gau-Odernheim (Becker Landgraf), Alzey-Heimersheim (Koehler), Nierstein (Schätzel), Bechtheim (Dreissigacker, Weinreich), Osthofen (May) bis nach Met-tenheim (Sander), Hohen-Sülzen (Battenfeld-Spanier) und Monsheim (Milch).
Tatsächlich gibt es Weine aus 2010 in Rheinhessen, die mit außergewöhnlich hohen Extrakten und einer rassigen, festen Säure ihren Vorgängern überlegen sind. Bei den rest- und edelsüßen Rieslingen etwa kelterte Klaus-Peter Keller ein atemberaubendes Füllhorn an Spitzenweinen. Der Bogen reicht von der mineralisch-kühlen, feinen Spätlese aus dem Pettenthal bis zur grandiosen Essenz einer Trockenbeerenauslese Goldkapsel aus der Westhofener Abtserde: Ein Meisterwerk, das ein Menschenleben überdauern wird – und von der Redaktion auf Anhieb die Traumnote 100 bekam.
Aber natürlich ließ es Klaus-Peter Keller mit dem besten edelsüßen Riesling des Jahrgangs nicht bewenden. Sein »Großes Gewächs« aus dem Westhofener Mor-stein ist der beste trockene Riesling des Jahrgangs in Deutschland – und mit 95 Punkten auch der am höchsten bewertete. Mit einem Punkt weniger ergatterte der »G-Max« auch noch den vierten Platz in der Hitliste. Nur zwei Plätze dahinter steht ein weiterer beeindruckender trockener Rheinhesse, ebenfalls aus dem Westhofener Morstein, ebenfalls ein »Großes Gewächs«: Philipp Wittmann überzeugte mit diesem Ausnahmewein auf der diesjährigen Bundesfinalprobe.
Mit Kellers fulminantem Auftritt konnte beim Finale nur ein Betrieb aus Rheinhessen mithalten: das Sekthaus Raumland, auch in Flörsheim-Dalsheim zuhause. Gleich drei Sekte von diesem Ausnahme-Betrieb schafften den Sprung in die Top Ten der besten Winzersekte des Landes. Die Plätze eins, drei und fünf gingen an Raumland. An der Spitze steht der 2001 »MonRose« Brut, ein Sekt, der sogar die kritischen Verkoster auf der Finalprobe ins Schwärmen brachte: »Verführerischer Duft von Brioche, Herbstblättern und Buttercremetorte, behauptet sich spielend zwischen Prestige-Champagnern, einer der besten jemals in Deutschland produzierten Sekte«.
Gleich vier Güter schafften den Sprung in die Zwei-Trauben-Riege: Neben Braunewell aus Essenheim, Koehler in Alzey-Heimersheim, Landgraf in Saulheim auch Eva Vollmer in Mainz-Ebersheim. Die Redaktion begrüßt sieben Neulinge (und alte Bekannte) in der Ein-Trauben-Klasse: Bürgermeister Carl Koch Erben in Oppenheim, Müller-Dr. Becker in Flörsheim-Dalsheim, Jakob Neumer in Uelversheim, den Rappenhof in Alsheim, Arno Schröder aus Wahlheim, Wagner aus Essenheim sowie Weinreich in Bechtheim.
Insgesamt 94 Trauben-Betriebe in Rheinhessen werden ausführlich beschrie-ben. 66 weitere sind als empfehlenswert eingestuft, darunter einige Neulinge.
Im Jahr 2010 wurden an Saale und Unstrut kaum Spätlese-Qualitäten eingefah-ren. Dafür präsentieren die Winzer vermehrt Kabinett-Weine. Einige Erzeuger setzten auf kompromisslos trockene Weine, andere pufferten die hohen Säure-werte durch mehr Restzucker ab. »Positiver Nebeneffekt sind eher niedrige Al-koholwerte bei den Weißweinen. Behutsames Entsäuern zum richtigen Zeit-punkt brachte die besten Ergebnisse«, hat Matthias Dathan zusammen mit dem Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne, bei zahlreichen Verkos-tungen festgestellt.
Die beste Kollektion kam erneut vom Weingut Pawis, das nun schon seit Jahren an der Spitze steht. Doch auch hier gab es in 2010 nur sehr wenig Wein. Die Weine von Uwe Lützkendorf zeigen eine mineralische Ausprägung, wie sie im Gebiet sonst nur sehr selten zu finden ist. Auf ähnlich hohem Niveau bewegt sich André Gussek aus Naumburg. Seine Weine aus Alten Reben überzeugen jedes Jahr und die Rotweine bilden wieder die Regionsspitze, auch wenn die 2009er schlanker ausfallen.
Das Weingut Zahn hat sich in den letzten beiden Jahren sehr positiv entwickelt. Dafür gibt es von der Redaktion die erste Traube. Die erste Kollektion kam vom Weinhaus zu Weimar, einer Gründung des Prinzen zur Lippe aus Sachsen. Öst-lich von Weimar hat er Reben auf über 35 Hektar historischer Flächen gepflanzt. Eine neue Betriebsstätte wird noch durch ein Kellergebäude erweitert.
Die meisten Winzer an Saale und Unstrut haben in den letzten Jahren viel inves-tiert. So wurden auch neue Weinberge angelegt, flächenmäßig rangiert das Ge-biet jetzt sogar vor der Ahr. Die Nachfrage nach den Weinen ist stärker denn je.
Insgesamt neun Erzeuger wurden mit Trauben ausgezeichnet. Weitere sechs Betriebe halten die Autoren für empfehlenswert.
Der Weinbau in Sachsen erlebte in den letzten Jahren zwar eine Renaissance, doch nur der Jahrgang 2008 füllte zuletzt die Keller. 2009 reduzierte Frost die Mengen erheblich, 2010 hatten die Winzer vor allem mit Fäulnisproblemen und zu hoher Säure zu kämpfen – und am Ende erneut erhebliche Mengeneinbußen zu verzeichnen. Selbst bei großen Weingütern gab es nur wenig Basisweine aus Müller Thurgau oder Goldriesling.
Die 2010er Weine können sehr unterschiedlich ausfallen. Viele Weine zeigen Spuren unbeherrschten Einsatzes von Entsäuerung, andere Weine wurden sogar in ihrer hohen Säure belassen. Gut war der Jahrgang aber für den Traminer, der oft eine eher untypische Frische und Säure aufweist. Die 2009er Rotweine ha-ben eine gute Struktur, sie animieren zum Trinken. Das haben Matthias Dathan und der Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne, in zahlreichen Verkostungen ermittelt.
Die größeren Weingüter kamen mit den Problemen in 2010 noch am besten zurecht. Die besten Weine stellten Proschwitz und Schloss Wackerbarth vor. Nur wenige kleinere Betriebe können da mithalten, am ehesten noch Klaus Zimmer-ling, Martin Schwarz und Friedrich Aust.
Erwähnenswert ist die Verbesserung der Weinqualität der Genossenschaft in Meißen. Mit über 150 Hektar deckt die Kooperative einen großen Teil der Ge-samtfläche ab. Ansonsten bleibt weiterhin die kleine Schar an qualitätsorien-tierten Weingütern, die ihre Weine auch überregional erfolgreich vermarkten. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Kleinbetrieben, die den regionalen Markt bedienen oder ihre Weine im hauseigenen Gutsausschank an den Gast bringen.
Es sind ingesamt acht Güter, die in Sachsen mit einer oder mehr Trauben ausge-zeichnet wurden. Hinzu kommen noch fünf empfehlenswerte Betriebe.
Die Weingärtner in Cleebronn-Güglingen sind die »Entdeckung des Jahres« im Gault Millau WeinGuide 2012. Es ist absolut vorbildlich, mit wie viel Sorgfalt in dieser immerhin 280 Hektar großen Genossenschaft selbst die »kleinen« Weine erzeugt werden. In der Mittelklasse ragen Lemberger und Spätburgunder mit tollem Preis-Genuss-Verhältnis hervor, doch auch die 2010er Weißweine können gefallen. Und in der Rotwein-Spitzenklasse kann man locker mit den »Großen Gewächsen« der Region mithalten. »Wir sind beeindruckt, wie konsequent sich hier ein neues Qualitätsbewusstsein durchgesetzt hat«, loben Frank Kämmer und der Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne.
Beim Riesling hat sich bei den Verkostungen des Jahrgangs 2010 Ernüchterung breit gemacht. »Wir wähnten uns in der Gewissheit, dass charmefreie Rieslinge mit grüner Säure in Württemberg längst überwundene Relikte aus den 1980er Jahren seien», heißt es in der Redaktion. Doch der Jahrgang 2010 brachte die Erkenntnis, dass schwäbische Rieslinge, wenn sie denn nicht vollständig ausreifen können, schnell in eine herbe Rustikalität verfallen.
Der Sauvignon Blanc hat als Global Player nun auch eine interessante Nische in Württemberg besetzt. Die Verkoster waren verblüfft, wie viele Betriebe dieses Jahr Weine dieser Rebsorte vorgestellt haben, und offensichtlich treffen diese auf eine rege Nachfrage in der Region – anders lässt sich das teilweise doch sehr selbstbewusste Preisniveau nicht erklären. Einige zählen auch dieses Jahr wieder zum Besten, was diese Sorte in Deutschland zu bieten hat. An der Spitze stehen gleich zwei Weine von Aldinger (drei Sterne und »Ovum«), ein Fellbacher Lämmler von Heid, sowie zwei weitere Vorzeigestücke von Schnaitmann (drei Sterne) und Drautz-Able (Hades).
In der Hitliste der Betriebe hat sich vorerst nichts geändert. Die beiden Stars aus Fellbach, Aldinger und Schnaitmann, bleiben unerreicht. Mit aufsteigender Tendenz reiht sich nun Graf Neipperg in die Spitzengruppe der Drei-Trauben-Kategorie neben Haidle und Dautel ein. Jürgen Ellwangers Sohn Andreas schafft den Aufstieg in die Klasse der Ein-Trauben-Betriebe. Bei den Genossenschaften, die hier rund drei Viertel der Ernte verarbeiten, bestätigt die Weinmanufaktur Untertürkheim souverän ihre Stellung als beste Kooperative Deutschlands.
Die Autoren stellen die 40 besten Betriebe des Anbaugebietes ausführlich mit-samt ihren Weinen vor und geben 27 weitere Empfehlungen, die oft zu interessanten und auch preiswerten Weinen führen.
Selten war ein Jahrgang so gut wie 2010 – und zugleich so schwach. In der Spitze, vor allem an der Saar, gab es eine Fülle von edelsüßen Rieslingen, die ihresgleichen suchen. Gleichzeitig gab es auch einfach schlechte Weine. »Unsere Verkostungen waren also wahrlich kein Honigschlecken und zogen sich bis Ende September hin, da viele Winzer, zumal an der Mosel, wegen der hohen Säurewerte den Wein erst spät abfüllten«, erläutert der Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne. 2009 konnte man fast alles blind kaufen. 2010 trennt sich die Spreu vom Weizen. Viele der trockenen 2010er besitzen nicht das Rückgrat, um harmonisch heranzureifen. Nur bei später Lese war es möglich, die Säure in Balance mit dem übrigen Extrakt zu bringen. Die nachträgliche Entsäuerung von Most oder Wein ging dagegen leider häufig schief. Im Idealfall besitzen die Weine Saft, Straffheit und einen geradezu genialen Extrakt. Sie werden mindestens so gut wie die 2004er heranreifen, schätzt der Herausgeber des WeinGuide. Doch viele 2010er sind schon heute flach und werden schnell in Vergessenheit geraten. Neben dem Jahrgang 2010 sind in der diesjährigen Ausgabe auch viele hundert 2009er Rotweine gelistet. Von der Ahr im Norden, über die Pfalz und Baden bis nach Württemberg sind in diesem Ausnahme-Jahrgang zahlreiche Spitzen-Rotweine gewachsen, vor allem auch beeindruckende Spätburgunder. Im Buch werden Dutzende von neuen Betrieben vorgestellt. Die Talentdichte ist etwa an der Mosel oder in Rheinhessen enorm hoch, hat die Redaktion des Gault Millau festgestellt. Dem trägt der WeinGuide Rechnung, indem mehr Platz geschaffen wurde für diese Neulinge.
Damit der Weinfreund einfacher und schneller die besten und günstigsten Weine entdecken kann, stehen zahlreiche Übersichten im Gault Millau WeinGuide Deutschland 2012. Auf 914 Seiten sind in der 19. Ausgabe des Gault Millau WeinGuide nunmehr 692 Betriebe mit mindestens einer Traube verzeichnet, weitere 337 werden als empfehlenswert eingestuft. Und unter den rund 7.700 erwähnten Weinen ist manche Entdeckung zu machen!.
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In seiner Spezial-Ausgabe vom 02. Nov. 2011 veröffentlicht das amerikanische Weinmagazin „Wine Enthusiast“ seine besonders bei Weinsammlern mit Spannung erwartete Liste der besten Weine aus den über 10.000 Verkostungen des Jahres 2011.
"Auf dieser Liste stehen nicht die Weine für den unbekümmerten direkten Konsum nach dem Kauf, nach dem Motto „Entkorken und Eingießen“ , sondern sie legt die Grundlage für die Aufnahme neuer Weine in den gut sortierten Weinkeller. Die Auswahl spiegelt die Erwartungshaltung der Verkoster an den zukünftigen Genuss – in 10 Jahren oder mehr – wider. Ein unvergleichliches Vergnügen, das nur gut gereifte Weine zu bieten haben, vorausgesetzt man hat den Wein nach der Marktfreigabe gekauft und bei sehr guten Kellerbedingungen gelagert, um ihn zum richtigen Zeitpunkt genießen zu können.
Zu einem großen Teil spiegelt die Liste wider, dass in den klassischen Weinregionen die besten Jahrgänge der letzten Jahre auf den Markt kamen. Dies bedeutet, dass 2011 einer der Schwerpunkte auf den 2007er Barolos und 2006er Brunellos di Montalcino liegt, und auch die sagenhaften 2009er Bordeaux und Burgund beleuchtet werden, die im Wesentlichen noch zu betrachten sind. Im Interesse der Vielfältigkeit, sind auch Weine aus einer breiten Range von Ländern und Rebsorten eingestreut, aber es sind hauptsächlich alterungsfähige Weine aus etablierten Regionen und Top-Jahrgängen, gewichtet nach Qualität nicht nach Preis. Trotz allem enthält diese Liste 30 Weine, die 50 $ oder weniger gekostet haben, einschließlich der Top-Käufe des Jahres. Multimillionäre sollten nicht allen Spaß alleine haben, oder?"
Die Bewertungen:
| Classic | 98-100: | The pinnacle of quality. |
| Superb | 94-97: | Highly recommended. |
| Excellent | 90–93: | Highly recommended. |
96/100 Pkt. Poggio Nardone 2006 Sangiovese Grosso (Brunello di Montalcino) - 50 $
97/100 Pkt. Domaine Huët 2010 Le Mont Première Trie Moelleux Chenin Blanc (Vouvray)
97/100 Pkt. Casanova di Neri 2006 Tenuta Nuova Sangiovese Grosso (Brunello di Montalcino)
98/100 Pkt. Le Macchiole 2007 Paleo Cabernet Franc (Toscana)
94/100 Pkt. Luis Duarte 2009 Rapariga da Quinta Reserva Portuguese Red (Alentejano)- Unter 50 $
99/100 Pkt. Tenuta dell'Ornellaia 2007 Ornellaia Red Blend (Bolgheri Superiore)
96/100 Pkt. Château Léoville-Barton 2008 Bordeaux-style Red Blend (Saint-Julien)
98/100 Pkt. Fattoria Petrolo 2007 Galatrona Merlot (Toscana)
95/100 Pkt. Domaine Serene 2007 Evenstad Reserve Pinot Noir (Willamette Valley)
97/100 Pkt. Marchesi Antinori 2007 Guado al Tasso Red Blend (Bolgheri
Superiore)
97/100 Pkt. Franz Hirtzberger 2010 Singerriedel Smaragd Riesling (Wachau)
94/100 Pkt. Jean-Luc Baldès 2007 Clos Triguedina Les Petites Cailles Malbec (Cahors) - Unter 50 $
96/100 Pkt. Cordero di Montezemolo 2007 Bricco Gattera Nebbiolo (Barolo)
96/100 Pkt. Poggio al Tesoro 2007 Dedicato a Walter Cabernet Franc (Toscana)
98/100 Pkt. Gaja 2006 Sperss Nebbiolo (Langhe)
95/100 Pkt. Louis Roederer 2005 Millésime Brut Champagne Blend (Champagne)
95/100 Pkt. Sesta di Sopra 2006 Sangiovese Grosso (Brunello di Montalcino)
95/100 Pkt. Quinta do Vale Meão 2008 Portuguese Red (Douro)
94/100 Pkt. Bernard Baudry 2008 La Croix Boisée Cabernet Franc (Chinon) - Unter 50 $
95/100 Pkt. Aurelio Settimo 2007 Rocche dell'Annunziata Nebbiolo (Barolo)
94/100 Pkt. William Fèvre 2008 Montmains Premier Cru Domaine FèvreChardonnay (Chablis) - Unter 50 $
94/100 Pkt. Poeira 2008 Portuguese Red (Douro) - Unter 50 $
94/100 Pkt. La Rasina 2006 Sangiovese Grosso (Brunello di Montalcino) - Unter 50 $
94/100 Pkt. Fontanafredda 2007 Serralunga d'Alba Nebbiolo (Barolo) - Unter 50 $
94/100 Pkt. Domaine Weinbach 2008 Altenbourg Pinot Gris (Alsace) - Unter 50 $
95/100 Pkt. Louis Jadot 2005 Les Baudes Premier Cru Pinot Noir (Chambolle-Musigny)
94/100 Pkt. Benanti 2006 Serra della Contessa Red Blend (Sicilia) - Unter 50 $
95/100 Pkt. Remo Farina 2004 Monte Fante Riserva Corvina, Rondinella, Molinara (Amarone della Valpolicella Classico)
95/100 Pkt. Silvio Grasso 2007 Ciabot Manzoni Nebbiolo (Barolo)
94/100 Pkt. Bacalhôa Wines of Portugal 2007 Palácio da Bacalhôa Bordeaux-style Red Blend (Península de Setúbal) - Unter 50 $
94/100 Pkt. Emmerich Knoll 2008 Ried Loibenberg Smaragd Grüner Veltliner (Wachau) - 50 $
94/100 Pkt. Rivetto 2007 Serralunga Nebbiolo (Barolo) - 50 $
94/100 Pkt. Aveleda 2004 Grande Follies Vinhas da Quinta da Agueira Portuguese Red (Beiras) - Unter 50 $
95/100 Pkt. Joseph Drouhin 2007 Marquis de Laguiche Morgeot Premier Cru Chardonnay (Chassagne-Montrachet)
95/100 Pkt. Domaine de Chevalier 2008 Bordeaux-style White Blend (Pessac-Léognan)
94/100 Pkt. Grimaldi Bruna 2007 Badarina Nebbiolo (Barolo)
95/100 Pkt. Billecart-Salmon 2000 Cuvée Nicolas François Billecart Brut Champagne Blend (Champagne)
93/100 Pkt. Château la Caminade 2008 La Commandery Malbec (Cahors) - Unter 50 $
94/100 Pkt. La Querciola 2007 Donna Bianca Nebbiolo (Barolo)
94/100 Pkt. Domaine Chandon de Briailles 2006 Ile de Vergelesses Premier Cru Pinot Noir (Pernand-Vergelesses)
93/100 Pkt. Casa Cadaval 2007 Marquesa de Cadaval Portuguese Red (Tejo) - Unter 50 $
94/100 Pkt. Château Giscours 2008 Bordeaux-style Red Blend (Margaux)
95/100 Pkt. Domaine Christian Moreau Père et Fils 2008 Clos des Hospices Dans Les Clos Grand Cru Chardonnay (Chablis)
95/100 Pkt. Rocca di Frassinello 2008 Baffonero Merlot (Maremma)
95/100 Pkt. Château Pontet-Canet 2008 Bordeaux-style Red Blend (Pauillac)
95/100 Pkt. Albert Bichot 2005 Domaine du Clos Frantin Aux Malconsorts Premier Cru Pinot Noir (Vosne-Romanée)
93/100 Pkt. R&A Pfaffl 2010 Hundsleiten Grüner Veltliner (Weinviertel) - Unter 50 $
97/100 Pkt. Domaine Dujac 2009 Pinot Noir (Bonnes-Mares)
97/100 Pkt. Domaine Leflaive 2008 Bienvenues Bâtard-Montrachet Grand Cru Chardonnay (Bienvenues Bâtard-Montrachet)
94/100 Pkt. Château du Cèdre 2007 Le Cèdre Malbec (Cahors)
94/100 Pkt. Château Pavie Macquin 2008 Bordeaux-style Red Blend (Saint-Emilion)
97/100 Pkt. Geh. Rat Dr. von Bassermann-Jordan 2008 Deidesheimer Hohenmorgen Trockenbeerenauslese - 375 ml Riesling (Pfalz)
98/100 Pkt. Château Haut-Brion 2007 Bordeaux-style White Blend (Pessac-Léognan)
94/100 Pkt. Domaine de Courcel 2007 Les Rugiens Premier Cru Pinot Noir (Pommard)
93/100 Pkt. Joan Simó 2006 Les Eres Vinyes Velles Red Blend (Priorat)
96/100 Pkt. Gérard Bertrand 1929 Legend Vintage Red Blend (Maury)
94/100 Pkt. Maison Jessiaume 2008 Chambertin Grand Cru Pinot Noir (Chambertin)
93/100 Pkt. Bodega Catena Zapata 2007 Catena Alta Malbec (Mendoza) - Unter 50 $
93/100 Pkt. Marcarini 2007 Brunate Nebbiolo (Barolo)
96/100 Pkt. St. Urbans-Hof 2008 Leiwener Laurentiuslay Beerenauslese Riesling (Mosel-Saar-Ruwer)
94/100 Pkt. Domaine de la Pousse d'Or 2009 Corton Clos du Roi Pinot Noir (Corton)
92/100 Pkt. Trapiche 2008 Viña Cristina y Bibiana Coletto Single Vineyard Malbec (Mendoza)
91/100 Pkt. Penfolds 2008 Bin 389 Cabernet Sauvignon-Shiraz (South Australia) - Unter 50 $
94/100 Pkt. Numanthia-Termes, S.L. 2008 Termanthia Tinta de Toro (Toro)
Weitere Infos und Verkostungsnotizen unter
Der Jahrgang 2006 galt bislang bei vielen Winzern in diesem kleinen Anbaugebiet
zwischen Sinzig und Altenahr als der beste der letzten Zeit. Doch der
2009er wird ihm nun kräftig Konkurrenz machen. Einzig das schlechte Wetter,
das den Ertrag im Vergleich zum Vorjahr um knapp ein Viertel reduzierte, war
ein Wermutstropfen auf ein ansonsten ideales Weinjahr. Geschmacklich besitzen
die ersten verkosteten 2009er ein Jahrgangsaroma, das an Sauerkirsche
erinnert. Selten haben junge Ahrweine so ein hervorspringendes Bukett und
eine solche Farbintensität entwickelt.
Die hervorragende Gerbstoffausreifung, die nach Meinung der strengen Verkoster
über der von 2006 liegt, macht die Weine ungemein attraktiv in ihrer Jugend.
»Die ungestüme Fruchtigkeit wird die Zeit bändigen. Richtig spannend wird es
im nächsten Jahr, wenn die große Anzahl an barriquegereiften Roten zur Probe
ansteht. Die ersten wirklich feinen Beispiele konnten wir vom Weingut Brogsitter
probieren, das mit seiner Kollektion der 2009er überzeugte«, berichten Christoph
Dirksen und der Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne.
Die Redaktion hat auch einen neuen Trend in der Region entdeckt: Mehr und
mehr etabliert sich der Blanc de Noirs, der hell ausgebaute Spätburgunder, im
Ahrtal. Es gibt den von leichter Restsüße geprägten Stil, der die manchmal eckige
Säure abpuffern kann, Beispiel Weingut Meyer-Näkel. Eine rassige, pikante,
frische Fruchtigkeit ist einer anderen Art zu eigen: trocken, herzhaft, burschikos
zum Beispiel der Blanc de Noirs vom Weingut Brogsitter. Die Ausprägung eines
von zartherben Noten unterlegten Blanc de Noirs erkennt man beim Weingut
Kreuzberg. Und dann noch der burgundische Typ: vom Holzfass geprägt, aber
immer noch mit der dem Spätburgunder eigenen Säure.
Das Spitzenquartett, das die Ahr anführt, ist unangefochten: Adeneuer, Deutzerhof,
Meyer-Näkel und Jean Stodden. Die Redaktion begrüßt das Weingut
Burggarten in Heppingen in der Drei-Trauben-Klasse. »Gerne würdigen wir den
großen Ehrgeiz der Familie Schäfer, die in den letzten Jahren immer charaktervollere
Weine bereitet hat«, lobt Joel Payne. Neu in der Trauben-Kategorie ist
das Weingut Kreuzberg – Im Burggarten, das neben sehr guten Spätburgundern
auch für seine malerische Straußwirtschaft in Dernau bekannt ist.
Insgesamt 20 Betriebe mit einer und mehr Trauben werden ausführlich besprochen,
sieben weitere sind empfehlenswert.
Bei den ersten Fassproben der strengen Gault Millau-Verkoster deutete sich
bereits an: Das letztjährige Traumpaar von 2007er Rotweinen und 2008er
Weißweinen findet mit 2008 und 2009 eine kongeniale Nachfolgepaarung. Kein
Wunder also, dass dieser kleinklimatische Glücksfall Badens Winzer zu Höchstleistungen
anstachelte, finden Otto Geisel und der Chefredakteur des Gault Millau
WeinGuide, Joel Payne.
An seine früheren Höchstleistungen kann auch das Weingut Bercher in Burkheim
anknüpfen. Das homogenste Sortiment –weiß wie rot – stellte dieses Jahr
Familie Bercher vor, eine grandiose Leistung, die der Redaktion vier Trauben
wert ist. An glanzvolle Tage erinnert auch das Weingut Dr. Heger in Ihringen.
Joachim Heger konnte, ebenso wie Bercher, gleich zwei Burgunderweine unter
den jeweils besten zehn des ganzen Landes platzieren.
Diese Ausnahmeleistungen konnte nur noch einer toppen: Bernhard Huber, der
wieder einmal unter Beweis stellte, dass er nicht ohne Grund mit fünf Trauben
an der Gebietsspitze rangiert. Der Malterdinger Rotweinmagier brach nach sieben
Jahren die Pfälzer Dominanz an der deutschen Spätburgunder-Spitze. Sein
phänomenales Großes Gewächs aus dem Hecklinger Schlossberg hatte in der
Bundesfinalprobe letztlich die Nase vorn – und mit 96 Punkten auch noch ein
Traumergebnis eingefahren. Zudem kamen noch zwei weitere 2008er Spätburgunder
von Huber unter die besten zehn des Landes.
Noch größer aber war die Sensation bei den weißen Burgunderweinen. Vorbei
an den großartigen Gewächsen von Bercher und Heger und der starken Konkurrenz
aus der Pfalz schoss ein Badener Betrieb ganz an die Spitze, mit dem im
Vorfeld keiner gerechnet hatte. Martin Waßmer aus Bad Krozingen-Schlatt landete
mit seiner trockenen Spätlese vom Chardonnay aus der weithin noch unbekannten
Lage Dottinger Castellberg den großen Überraschungsschlag und fand
sich auf Rang eins wieder.
Schöne Entdeckungen zu machen gibt es bei vielen Genossenschaften mit blitzblanker
Aromatik bei feinen, süffigen Weißweinen (Auggen), stoffigen Rotweinen
(Sasbach) und mit besonders gut gelungenen edelsüßen Raritäten (Durbach).
Fündig kann der Weinfreund bereits bei den »weiter empfehlenswerten
Betrieben« werden, denn auch hier war das Preis-Leistungsverhältnis wohl noch
nie so gut, haben Otto Geisel und Joel Payne festgestellt.
Der betörendste Süßwein des Jahres ist eine Scheurebe Beerenauslese aus Durbach!
Er stammt aus dem Gut von Wolff-Metternich und zwar aus der Lage
Schloss Grohl, woher in den 60er und 70er Jahren regelmäßig prächtige Edelsüße
kamen. Der begehrteste Wein Badens aber stammt aus einer Sorte, die bei
Weinkennern als Massenware verschrien ist: Bernhard Hubers Müller-Thurgau
gibt es nur in der Magnumflasche und ist inzwischen so begehrt, dass er schon
subskribiert wird!
Aufsteiger auf drei Trauben sind Schloss Staufenberg des Markgrafen von Baden
sowie Burg Ravensburg. Mit zwei Trauben dürfen sich nun DZ Danner, Hermann
und Zalwander schmücken. Insgesamt fünf Neulinge begrüßt die Redaktion
unter den Traubenbetrieben: Bosch, Schloss Eberstein, Gebrüder Müller,
Winzergenossenschaft Sasbach und Hubert Vollmer.
Insgesamt werden im neuen Gault Millau WeinGuide 91 Erzeuger aus Baden
ausführlich dargestellt, weitere 33 Betriebe gelten als empfehlenswert.
In Sulzfeld am Main machte die Redaktion des Gault Millau WeinGuide in diesem
Jahr die »Entdeckung des Jahres«. Arno Augustin vom gleichnamigen Weingut
hat die strengen Prüfer rundum überzeugt. Deren Lob fällt deutlich aus: »Bescheiden
lässt er lieber seine Weine sprechen – und diese haben einiges zu
sagen. Knackiger Silvaner, geschliffener Weißburgunder, saftiger Merlot – hier
meldet sich ein Senkrechtstarter zu Wort«. Zum Weingut gehört noch ein Vinotel,
das mit einfallsreich gestalteten Themenzimmer überzeugen kann.
2009 feierte Deutschland das Jubiläum »350 Jahre Silvaner«. Die Franken feierten
es besonders intensiv, weil die ersten urkundlich erwähnten Silvaner-Reben
anno 1659 auf fränkischem Boden in Casteller Fluren gepflanzt wurden. Die
fränkischen Winzer belohnten sich zum Jubiläum selbst, denn schon mit den
Jungweinen zeichnete sich ab, dass ein ausgezeichneter Silvaner-Jahrgang in
den Fässern und Tanks lag. »Gut ein halbes Jahr später war es auch in unseren
umfangreichen Verkostungen schnell klar, dass 2009 exzellente Silvaner angefallen
waren«, berichten Rudolf Knoll und der Chefredakteur des Gault Millau
WeinGuide, Joel Payne..
Die besten Silvaner des Jahrgangs, die zugleich die besten in ganz Deutschland
sind, stammen gleich zweimal vom Würzburger Juliusspital, gefolgt von weiteren
Pracht-Exemplaren aus dem Hause Rainer Sauer. Horst Sauer, Fürst Löwenstein,
Graf Schönborn, Schmitts Kinder, Dr. Heigel und Wirsching komplettieren
die Liste der besten Silvaner des Jahrgangs 2009.
Diesmal hat das Trio an der Spitze mit Castell, Fürst und Sauer Zuwachs bekommen.
Zu ihnen gesellte sich das Würzburger Juliusspital, dessen Investitionen
in die Kellerwirtschaft sehr qualitätsfördernd waren und das mit einer tollen
Kollektion auftrumpfte. Paul Fürst und Horst Sauer sind Primus inter pares bei
den Vier-Trauben-Betrieben, wobei Fürst derzeit die Nase vorn hat.
Die Drei-Trauben-Kategorie verzeichnet gleich fünf Neuzugänge. Rückkehrer
Glaser-Himmelstoß gehört ebenso dazu wie Dr. Heigel, Reiss, Egon Schäffer und
der Staatliche Hofkeller in Würzburg. Eine ganze Phalanx von Aufsteigern dürfen
künftig zwei Trauben tragen: Günther Bardorf, Heilmann, Höfling, Meier und
Meintzinger. Gleich sechs Neulinge verzeichnete die Klasse mit einer Traube,
darunter mit der Winzergemeinschaft Franken ein ganz großer Genossenschaftsbetrieb
auf Qualitätskurs. Überhaupt haben die Genossenschaften in
den letzten Jahren deutlich an Qualität zugelegt.
Insgesamt werden 69 Güter und ihre Weine im neuen Gault Millau WeinGuide
ausführlich vorgestellt, 31 weitere schafften die Aufnahme in die Rubrik der
empfehlenswerten Betriebe.
Der gute Jahrgang 2009 führte in diesem kleinen Anbaugebiet zwischen Heppenheim
und Zwingenberg zu einer Qualitätssteigerung in den meisten Betrieben.
»Der Jahrgang ist geprägt von harmonischer Fruchtsäure und Eleganz. Es
ist die große Aromenvielfalt, die in vielen Weinen zur Geltung kommt und die
Qualität des Jahrgangs belegt. Rotweinfreunde aber sollten sich sputen: Bei
einem Ertrag von nur 60 Prozent des Vorjahrs droht ein früher Ausverkauf«, raten
Hans-Wilhelm Apelt und der Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel
Payne, den Weinfreunden.
Das Zwingenberger Weingut Simon-Bürkle die unbestreitbare Nummer eins in
der Region. Man spürt, dass hier stetig an der Qualität gearbeitet wird. Allerdings
schläft die Konkurrenz nicht, wie etwa das etablierte Staatsweingut der
Domaine Bergstraße. Eine stabile Leistung konnte die Redaktion auch beim
Weingut der Stadt Bensheim verzeichnen. Die Bergsträßer Winzergenossenschaft
ist schon länger »eine Bank« und enttäuschte auch diesmal nicht bei den
Verkostungen. Das Weingut Edling als kleiner Familienbetrieb hat sich mit konstanten
Leistungen fest in der Ein-Trauben-Kategorie etabliert. Neuling ist die
Odenwälder Winzergenossenschaft. Das bereits etablierte Weingut Brücke-Ohl
hat sich ebenfalls leicht verbessert.
Fünf Traubenbetriebe von der Hessischen Bergstraße sind im neuen WeinGuide
gelistet, vier weitere Güter sind als empfehlenswert eingestuft.
Wie im Jahr 2008 probierten die strengen Verkoster des Gault Millau WeinGuide
auch vom Jahrgang 2009 klassischen Mittelrheinriesling mit elegantem, feinem
Frucht-Säure-Spiel und nicht zu hohem Alkoholgehalt. Während 2008 eher ein
Jahrgang mit Kabinettstückchen war, schreibt sich der Jahrgang 2009 als gelungenes
Spätlesejahr in die Geschichtsbücher ein. »Erneut konnten die halbtrockenen
und feinherben Riesling ihre besondere Stellung in dieser Region unter
Beweis stellen«, berichten Hans-Jürgen Podzun und der Chefredakteur des Gault
Millau WeinGuide, Joel Payne.
Mit 440 Hektar bleibt die Region zwischen Bacharach und Bonn gut überschaubar.
Der Flächenrückgang ist allerdings zum Stillstand gekommen. Vor allem die
Topbetriebe erweitern ihre Fläche. Eine Ausnahme macht da nur Florian Weingart,
der die Lage Schloss Fürstenberg abgegeben hat und sich nun auf seinen
angestammten Besitz konzentrieren will. Zugleich stemmen die beiden Spitzenbetriebe
Müller und Weingart ein großes Investitionsvolumen, gleichermaßen im
Keller wie in den Präsentationsräumen.
Die beiden Spayer Güter stehen nach wie vor unangefochten als Vier-Trauben-
Betriebe an der Spitze der Hierarchie. Seinen Drei-Trauben-Status konnte Didinger
nicht halten, wodurch diese Klasse nunmehr nur noch von den beiden Bacharachern
Jost und Ratzenberger besetzt ist. Lanius-Knab und Selt rutschten in
die Ein-Trauben-Zone ab, die aber mit Lelke-Müller einen starken Zuwachs verzeichnen
kann. Der Gastronom Andreas Lelke (Königswinter) und der Winzer
Manfred Müller haben sich zusammengetan und bewirtschaften Weinberge in
Leutesdorf mit zunehmendem Erfolg.
Das romantische Mittelrheintal, von der Unesco zum Weltkulturerbe erhoben,
bleibt fest in den Händen von einigen leistungsfähigen Familienbetrieben, wovon
der neue Gault Millau WeinGuide 18 in der Traubenklasse vorstellt. Dazu
kommen immerhin noch acht »weitere empfehlenswerte Betriebe«.
Ob 2009 ein Jahrhundertjahrgang ist, wie allenthalben angekündigt, haben die
umfangreichen Verkostungen der Gault Millau-Redaktion letztlich auch an der
Mosel nicht entscheiden können. Fest steht allerdings: Das allgemeine Niveau
ist sehr hoch und viele Weine sind exzellent. Ob sie zu wahrer Größe heranreifen,
wird die Zukunft zeigen. »Unsere Prognose ist gut«, sagen Dr. Peter Henk
und Dr. Eckhard Kiefer sowie der Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide,
Joel Payne.
Die Erträge waren zum Teil sehr niedrig. In den besten Fällen entstanden so
Weine mit großer Konzentration und mineralischer Rasse. Edelfäule trat außer
an der Terrassenmosel nur im untergeordneten Maße auf. So wundert es nicht,
dass aus den Winninger Gütern Heymann-Löwenstein und Knebel auch zwei der
besten Trockenbeerenauslesen des Jahres stammen.
Carl-Ferdinand von Schubert feiert de Rückkehr in die Vier-Trauben-Klasse. Das
Ruwer-Traditionsgut setzte sich auf der Bundesfinalprobe gleich mehrfach bestens
in Szene. So landete ein Riesling aus dem Maximin Grünhäuser Abtsberg
bei den Auslesen auf Rang zwei. Schubert und sein Betriebsleiter Stefan Kraml
stellten aber auch unter Beweis, dass sie die leichte Seite der Klassik beherrschen.
Ihr herrlich frischer, mineralisch-animierender Kabinett aus dem Herrenberg
ist Gewinner in dieser Kategorie.
Gerade im Auslese-Bereich bestach auch die Mittelmosel. Die brillanten Klassiker
aus dem Hause J. J. Prüm erzielten drei Platzierungen in unserer Bestenliste.
Doch der Wein des Jahres kommt aus Graach: Willi Schäfers grandiose Versteigerungsauslese
aus dem Domprobst war nicht zu schlagen.
Im gebietsinternen Wettstreit hat in diesem Jahr die Saar die Nase leicht vorn.
So überzeugte das Weingut von Hövel mit seinen schlanken, klassischen Kabinette,
während bei Müller und Zilliken die Spät- und Auslesen hervorstachen.
Gewohnt stark waren im feinherben Bereich die Weine von Lauer, van Volxem
und Weinhof Herrenberg. Von Othegraven stellte eine geschlossene Kollektion
mit eindrucksvollen Gewächsen aus den alten Reben des Kanzemer Altenbergs
vor.
Das Niveau der trockenen Rieslinge ist erneut gestiegen, hat die Gault Millau
Redaktion in zahllosen Verkostungen ermittelt. Der Jahrgang 2009 scheint ideal
gewesen zu sein, um Prototypen dieses Stils zu erzeugen. Dabei verdienen die
Gewächse von Markus Molitor und Grans-Fassian eine besondere Erwähnung.
Mit durchaus unterschiedlichen Stilen stehen sie 2009 für die Gebietsspitze im
trockenen Bereich. Auch Weiser-Künstlers »Große Eule« aus dem Enkircher
Zeppwingert fügt sich in ein in die immer länger werdende Reihe sehr guter trockener
Mosel-Rieslinge.
Die Autoren sind auch angetan von der Entwicklung an der Obermosel, an der
Grenze zu Luxemburg. Dort haben einige junge Winzer in den letzten Jahren
deutlich an Qualität zugelegt. Doch nicht mit Riesling, sondern mit Elbling und
Burgundersorten, die dort bevorzugt gedeihen. Matthias Hild aus Wincheringen
hat sich nunmehr die erste Traube verdient.
Kein anderes Anbaugebiet verfügt über eine solche Phalanx an Spitzen-
Weingütern wie die Mosel. Fritz Haag, Egon Müller und Joh. Jos. Prüm bilden das
Triumvirat der weltbesten Weinerzeuger an der Gebietsspitze. Ihm folgt ein Dutzend
Weingüter mit vier Trauben, wobei Schubert einziger Aufsteiger in diesen
erlauchten Kreis ist.
In keiner anderen Region ist das Mittelfeld im Traubenbereich so stark wie an
Mosel, Saar und Ruwer. 31 Erzeuger mit drei Trauben, sogar 42 Güter mit zwei
Trauben sind der Beleg für die hohe Qualitätsdichte in diesem Anbaugebiet. Carl
Loewen und Martin Müllen freuen sich über drei Trauben, Blees-Ferber und Später-
Veit sind neu in der Zwei-Trauben-Klasse. Gleich acht Erzeuger haben den
Aufstieg in die Traubenklasse geschafft, vier mussten aber auch absteigen.
Insgesamt 124 Betriebe und ihre Weine haben die Autoren an Mosel, Saar und
Ruwer ausführlich besprochen, soviel wie in keiner anderen deutschen Weinregion.
Dazu kommen 62 als empfehlenswert eingestufte Güter.
Die ehemalige Staatliche Weinbaudomäne Niederhausen-Schlossböckelheim
war jahrzehntelang der Leuchtturm im Nahe-Weinbau. Doch bereits Ende der
1980er Jahre kam eine Phase der Stagnation. Jetzt will ein potenter Investor es
wissen: neuer Name, neues Erscheinungsbild, neuer Weinmacher, neuer Stil –
und das alles in Verbindung mit einigen der großartigsten Weinberge der Nahe.
»Wir probierten herrlich kraftvolle Rieslinge mit Würze und Spannung«, lautet
das Fazit von Carsten Henn und Joel Payne, Chefredakteur des Gault Millau
WeinGuide. Und sie vergaben auf Anhieb drei Trauben.
Aber auch in der Stille haben sich weitere Aufsteiger prächtig entwickelt. Immer
besser wurden in den letzten Jahren die Weine der Hahnmühle im abgelegenen
Alsenztal, vor allem die trockenen und edelsüßen Rieslinge. »Die heimlichen
Es tut sich viel an der Nahe, der lange Jahre der Ruf anhaftete, nicht ganz so
dynamisch zu sein wie größere Anbaugebiete, zum Beispiel Rheinhessen oder
die Mosel. Etliche Neuaufnahmen im Bereich der »Weiteren empfehlenswerten
Betriebe« könnten bereits im nächsten Jahr den Sprung in die Traubenriege
schaffen. Markus Hees hat bei Harald Hexamer gelernt, Christian Honrath absolvierte
ein Praktikum bei Emrich-Schönleber und Christian Bamberger war an der
University of California in Davis. Das Weingut Closheim in Langenlonsheim
schaffte es bereits in diesem Jahr in die Traubenriege. Vor allem die sehr modern
und auf den Punkt vinifizierten Weine von Tochter Anette konnten die
strengen Verkoster begeistern. Mit rassigen Rieslingen und mineralisch-straffen
Burgundern schaffte das Weingut der Gebrüder Kauer aus Windesheim den
Sprung in die Zwei-Trauben-Kategorie.
Insgesamt zehn Weine konnten Nahegüter in diesem Jahr in den bundesdeutschen
Spitzenreiter-Listen platzieren. Aber es sind nur vier Weingüter, aus denen
diese Ausnahme-Gewächse kommen. Erneut mit einem grandiosen Sekt auf
Champagner-Niveau (Cuvée Mo) trumpfte das Schlossgut Diel auf. Im gelang mit
einer Goldkapsel aus dem Dorsheimer Goldloch auch der Sprung unter die besten
Riesling Auslesen des Jahrgangs 2009. Die meisten Nennungen erzielte erneut
das Weingut Schäfer-Fröhlich aus Bockenau, das vier seiner Weine in den
Listen der Besten platzieren konnte.
Großartig die Leistung von Emrich-Schönleber: Neben einer Trockenbeerenauslese
bei den Edelsüßen räumte das Monzinger Weltklasse-Gut auch bei den trockenen
Rieslingen ab: Platz zwei für den Monzinger Halenberg (95 Punkte), geschlagen
nur von einem Ausnahmewein aus Rheinhessen. Nur knapp unterlag
auch Helmut Dönnhoff in der Kategorie der besten edelsüßen Rieslinge. Seine
phantastische Trockenbeerenauslese aus der Niederhäuser Hermannshöhle
erzielte sensationelle 99 Punkte und musste sich nur einem 100-Punkte-Wein
aus dem Rheingau geschlagen geben.
Insgesamt 39 Betriebe haben die Autoren ausführlich beschrieben und deren
Weine bewertet, 26 weitere werden empfohlen.
Schon seit einiger Zeit reiht Philipp Kuhn einen großartigen Jahrgang an den
nächsten. Grund genug für die Redaktion des Gault Millau WeinGuide, den Laumersheimer
Ausnahme-Winzer zum »Aufsteiger des Jahres« auszurufen. »Seit er
mit gerade einmal 20 Jahren das Familienweingut 1992 übernahm, hat er sich
mit großer Energie in die pfälzische Spitze emporgearbeitet. Feinmineralischer
Riesling und samtiger Spätburgunder begeistern«, lautet das Urteil von Jürgen
Mathäß, Matthias Mangold und dem Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide,
Joel Payne.
Vor zwei Jahren hatte bereits ein weiterer Laumersheimer einen hohen Ehrentitel
eingefahren: Das Weingut Knipser war »Winzer des Jahres«. Jetzt gelang den
Brüdern Volker und Werner Knipser ein weiterer Coup: Sie steigen auf in den
Olymp der Fünf-Trauben-Betriebe. Gerade mal zehn Güter, die absolute deutsche
Spitze, befinden sich dort. Ihre Weine bewegen sich durchweg auf Weltklasse-Niveau.
Das trifft auch auf die Knipsers zu, die gleichermaßen überragende
trockene Rot- und Weißweine erzeugen: eine große Rarität.
2008 war bereits ein exzellentes Rieslingjahr mit frischen, mineralischen, säurebetonten
Weinen. 2009 fielen die Rieslinge wieder etwas kraftvoller aus, blieben
aber dennoch strukturiert und oft mineralisch. Beide Jahrgänge dürften sehr
gut in der Flasche reifen. Doch 2009 bescherte der Pfalz doppeltes Vergnügen:
Der trocken-warme Herbst brachte den Pfälzer Winzern auch weitestgehend
gesunde, reife Burgundertrauben. Weltklasse-Burgunder mit Dichte und mineralischer
Kraft wie die Weine von Rebholz, Knipser, Wehrheim oder der fast stilbildend
mineralische Chardonnay von Becker weisen deutlich in Richtung mehr
Mut zu Kontur und Komplexität. Die Roten dürften im kommenden Jahr für hohe
Bewertungen sorgen.
Auf einen Umbruch deuten Veränderungen in diesem Jahr hin. Einige angesehene
Traditionsbetriebe können offenbar mit der furiosen Entwicklung der Region
nicht im gewünschten Maß mithalten. Bedauernswerte Abwertungen wie bei
Müller-Catoir, Münzberg oder Schaefer sind Beispiele dafür. Andererseits gibt
es gerade bei jüngeren Betrieben, die teilweise erst vor wenigen Jahren auffällig
wurden, beachtliche Karrieren.
In der Betriebs-Hierarchie sind entsprechende Bewegungen zu verzeichnen.
Gleich vier Betriebe können sich auf die dritte Traube freuen: Acham-Magin,
Ludi Neiss, Karl Pfaffmann und Rings, der einen regelrechten Sturmlauf hinlegt.
Neu in der Zwei-Trauben-Klasse sind Ackermann, Gerhard Klein und Zelt. Allerdings
verzeichnet die Redaktion auch neun Abstiege von drei auf zwei Trauben
bzw. von zwei Trauben auf eine Traube. Vier neue Betriebe wurden in die Traubenklasse
aufgenommen: der Jesuitenhof, Lergenmüller, Klaus Meyer und Pfirmann.
Insgesamt zählen die Autoren 88 Erzeuger zu den Traubenbetrieben. Außerdem
werden 42 weitere Betriebe empfohlen.
Es ist nicht das erste Mal, dass Johannes Leitz sein großes Können gezeigt hat.
Doch seine Leistungen in letzter Zeit waren so überragend, dass die Redaktion
des Gault Millau den Rüdesheimer zum »Winzer des Jahres« gekürt hat. »Anfangs
war sein Name nicht einmal in Rüdesheim bekannt. Inzwischen gelten die
Weine dieses Gutes als Inbegriff großartiger Rheingau-Rieslinge – nicht nur in
der Heimat, sondern auch in London oder New York«, loben Giuseppe Lauria und
der Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne.
Selten haben die strengen Prüfer in der Spitze im Rheingau so eine Phalanx an
starken trockenen, feinherben, frucht- und edelsüßen Weinen verkostet. Die
2009er Rieslinge sind spannungsgeladene Weine mit Strahlkraft, klarer Frucht,
enormer Dichte und reifer Säure. Die Extraktwerte kamen mancherorts sogar an
2003 heran, nur eben gepaart mit lebendiger, finessenreicher Säure, die den
Weinen Frische und Länge verleiht. Durch die Bank spricht die deshalb die Redaktion
von sehr guten bis ausgezeichneten 2009er Qualitäten.
An der Spitze der Region festigt das Weingut Weil mit einer beachtlichen Kollektion
seine Führung. Bei den edelsüßen Rieslingen kann keiner dem Kiedricher
Traditionsgut das Wasser reichen: deutschlandweit. Wie im Jahrgang 2003
knackte Weil erneut mit einem absoluten Ausnahmewein die 100-Punkte-Marke.
Die atemberaubende Trockenbeerenauslese aus dem Kiedricher Gräfenberg ließ
die gesamte Konkurrenz bei der Bundesfinalprobe hinter sich. Dazu kamen zwei
weitere Weil-Edelsüße unter die ersten sechs. Doch damit nicht genug. Auch die
beste Riesling Spätlese des Jahres kommt aus dem Kiedricher Mustergut.
Eine ähnliche Performance legte nur noch das Weingut Leitz hin. Der »Winzer
des Jahres« war so dominant, dass er in der Kategorie der feinherben Rieslinge
gleich einen Doppelschlag landete: Zwei Weine aus dem Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels
belegen die Ränge eins und zwei. Auch bei den trockenen Rieslingen
trumpfte Leitz mit einem beeindruckenden Pärchen auf. Der Berg Rottland
und der Berg Schlossberg erreichen die Plätze vier und fünf in einem Wettbewerb
mit enormer Qualitätsdichte.
Gunter Künstler schafft nach zwei grandiosen Jahrgängen den Sprung in die
Klasse der Betriebe mit vier Trauben. Der Hochheimer überzeugt vor allem mit
seinen überragenden trockenen Rieslingen. Der Rüdesheimer Berg Schlossberg
vom Weingut Georg Breuer landete unter den besten trockenen Rieslingen
Deutschlands. Schloss Johannisberg präsentierte die vermutlich beste Kollektion
seit Jahrzehnten. Schloss Schönborn punktete mit einer homogenen Kollektion,
die famose Trockenbeerenauslese aus dem Marcobrunn gehört zur deutschen
Spitze.
Das Bischöfliche Weingut in Rüdesheim schaffte den Sprung in die Zwei-
Trauben-Klasse. Vier Weingütern gelang aus dem Stand der Sprung in die Traubenwelt:
dem Traditionsgut Schumann-Nägler, Ehrhard aus Rüdesheim, Goldatzel
in Johannisberg und der Newcomerin Eva Fricke.
Im neuen Gault Millau WeinGuide werden insgesamt 71 Güter und ihre Weine
ausführlich vorgestellt. Zehn weitere empfehlenswerte Betriebe runden das
Angebot aus dieser Region ab.
Die Natur bot den rheinhessischen Winzern in 2009 alle Möglichkeiten, fantastische
Weine zu erzeugen. Allerdings waren Spitzenweine trotz der idealen Bedingungen
längst keine Selbstverständlichkeit. Denn wie in den Vorjahren hatten
nur die Weine den letzten Kick, deren Trauben von der spannenden Phase
des Herbstes ab Mitte Oktober profitierten. Wer 2009 zu sorglos und unbekümmert
bei bester Witterung und sommerlichen Temperaturen erntete, fuhr zwar
ganz gute Weine ein; mehr aber auch nicht. Das ist das Fazit von Manfred Lüer
und dem Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne, nach umfangreichen
Verkostungen.
Die besten Weine hat wieder einmal Klaus Peter Keller aus Flörsheim-Dalsheim
erzeugt. Er ist der einzige Winzer Rheinhessens, der auf der Bundesfinalprobe
Weine platzieren konnte. An der Spitze steht das phänomenale Große Gewächs
aus der Westhofener Abtserde, das mit 96 Punkten souverän zum besten trockenen
Riesling Deutschlands aus dem Jahrgang 2009 gekürt wurde. Kellers GMax
steht diesem Wein aber nur wenig nach und belegte am Ende den dritten
Rang. Auch unter den besten Auslesen und Edelsüßen des Landes ist Keller
mehrfach vertreten.
Mit diesem fulminanten Auftritt konnte beim Finale nur ein Betrieb aus Rheinhessen
mithalten: das Sekthaus Raumland, auch in Flörsheim-Dalsheim zuhause.
Sage und schreibe vier Sekte von diesem Ausnahme-Betrieb schafften den
Sprung in die Top Ten der besten Winzersekte des Landes. Platz eins, zwei, fünf
und sieben gingen an Raumland. An der Spitze steht der 1997er Pinot Brut aus
dem Dalsheimer Bürgel, dicht gefolgt vom Chardonnay Brut Prestige aus 2004,
beides Sekte, die es mit Spitzen-Champagner aufnehmen können. Nach dieser
grandiosen Vorstellung verlieh die Redaktion Raumland die dritte Traube.
Alleine ganz vorne in der Region steht Keller unverändert mit fünf Trauben. Philipp
Wittmann in Westhofen hat sich an die Spitze der Vier-Trauben-Betriebe
gesetzt. In diese Gruppe gehört auch Wagner-Stempel in Siefersheim. Sie hat
nun Verstärkung bekommen, nachdem das Weingut Kühling-Gillot in Bodenheim
aufgestiegen ist. H.O. Spanier und Carolin Gillot haben ihren bis dato besten
Jahrgang von der Rheinfront eingefahren.
Groß ist erneut die Zahl der Aufsteiger in diesem Jahr. So konnten sich neben
dem Sekthaus Raumland auch Hofmann, Peth-Wetz, Thörle und Arndt F. Werner
auf drei Trauben verbessern, Becker Landgraf, Bettenheimer, Bischel, Gysler,
Karl May und Schätzel sich jeweils über die zweite Traube freuen. Nach wie vor
sprießen zahlreiche talentierte Jungwinzer wie Pilze aus dem Boden. So wurde
wieder ein stattliche Zahl an ersten Trauben vergeben.
Insgesamt 89 Trauben-Betriebe werden ausführlich beschrieben. 57 weitere
sind als »empfehlenswert« eingestuft, darunter einige Neulinge.
Die Winzer an Saale und Unstrut waren etwas verwöhnt von den Erntemengen
und Wetterbedingungen der letzten Jahre. Doch Anfang 2009 richteten strenge
Fröste ernsthafte Schäden in den Weinbergen an. Zudem verrieselte zum Teil die
Blüte, was die Menge nochmals reduzierte. Trotz allem konnte durch einen
warmen Sommer und eher trockenen Herbst eine qualitativ gute Ernte eingebracht
werden. Der Jahrgang präsentiert sich mit sehr guter Fruchtkonzentration
und reifen Säuren, hat Matthias Dathan zusammen mit dem Chefredakteur des
Gault Millau WeinGuide, Joel Payne, festgestellt.
Bernard Pawis bleibt Platzhirsch in der Region. Er zeigte die mit Abstand beste
Kollektion und kam mit dem schwierigen Jahrgang am besten zurecht. Bei André
Gussek mussten die Weine des Jahrgangs 2009 fast zugeteilt werden, da die
Toplage Kaatschener Dachsberg fast keinen Ertrag brachte. Auf ansteigendem
Niveau befindet sich auch Uwe Lützkendorf.
Gleich drei neue Betriebe begrüßt die Redaktion in der Ein-Trauben-Riege. Das
Gleinaer Weingut Böhme hat den Sprung dorthin ebenso geschafft wie das
Weingut Hey in Naumburg. Zurück in dieser Klasse ist auch das Thüringer Weingut
Bad Sulza. Bei den empfehlenswerten Betrieben zeigen die Winzervereinigung
Freyburg und das Landesweingut Kloster Pforta weiter ansteigende Form.
Insgesamt acht Erzeuger wurden mit Trauben ausgezeichnet. Weitere sechs
Betriebe halten die Autoren für empfehlenswert.
An das Jahr 2009 werden sich die Winzer in Sachsen wahrscheinlich noch lange
erinnern. Die Januarfröste reduzierten die Erträge um fast 40 Prozent. Bis zum
April war es hier sehr kalt, ein Frühling fand praktisch nicht statt. Schlechtes
Wetter während der Rebblüte führte zu weiteren Ertragseinbußen. Ein guter
brachte dann doch Weine hervor, die gerade im einfachen Qualitätsbereich
durch viel Extrakt, Rasse, Würze und reife Säure geprägt waren. Im Vergleich zu
2008 fällt die bessere Balance aus Säure und Fruchtigkeit der Weine auf. Das
haben Matthias Dathan und der Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel
Payne, in zahlreichen Verkostungen ermittelt.
Schloss Proschwitz und Klaus Zimmerling führen das Gebiet mit drei Trauben
an, sind in ihrer Philosophie allerdings weiterhin so verschieden wie nur möglich.
Ihnen folgt das Weingut Schloss Wackerbarth allerdings mittlerweile dicht
auf den Fersen. Sehr klare, mineralisch betonte Weine prägen dort den Jahrgang.
Merklich klein ist die Ernte bei Winzer Martin Schwarz ausgefallen, der in
seiner Toplage Meißner Kapitelberg fast keinen Ertrag hatte.
Auch Winzer wie Friedrich Aust und Vincenz Richter konnten ihre Qualitäten
leicht verbessern. Mit einer bravourösen Leistung stieg Frédéric Fourré in die
Trauben-Kategorie auf. Die Besonderheit dieser Region bleibt die kleine Schar
an qualitätsorientierten Weingütern, die ihre Weine erfolgreich auch überregional
vermarkten können. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Klein- und
Kleinstbetrieben, die ihre Weine oft auch im hauseigenen Gutsausschank an die
Kundschaft bringen.
Es sind ingesamt acht Güter, die in Sachsen mit einer oder mehr Trauben ausgezeichnet
wurden. Dazu kommen noch vier empfehlenswerte Betriebe.
Einer der wichtigsten Titel, den der Gault Millau WeinGuide zu vergeben hat,
geht in diesem Jahr nach Württemberg. Das Weingut Gerhard Aldinger in Fellbach
hat den strengen Verkostern des Gault Millau die »Kollektion des Jahres«
aufgetischt. Die Redaktion lobt: »Seit Jahren steht er an der Spitze im Ländle.
Nun krönt Gert Aldinger mit Unterstützung seiner Söhne Hansjörg und Matthias
sein Lebenswerk mit den besten Weinen seiner Karriere – darunter ein Lemberger,
der in neue Dimensionen strebt«.
Dabei scheint Aldingers überwältigendes 2008er Großes Gewächs aus dem
Fellbacher Lämmler symptomatisch für eine neue Entwicklung zu sein, haben
Frank Kämmer und der Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne,
herausgefunden. Während vor Jahren noch die Rotwein-Cuvées die Schlagzeilen
bestimmten und dann die Spätburgunder in neuem Glanz erstrahlten scheint
sich nun diese Entwicklung auch auf den eigentlichen Rotweinklassiker Württembergs,
den Lemberger, auszudehnen, loben die strengen Verkoster.
Sie haben zudem einen weiteres Juwel im Ländle entdeckt, das sich zum Kult-
Rotwein entwickeln könnte. Nach sage und schreibe sieben Jahren Reife im Fass
hat Albrecht Schwegler aus Korb seinen »Solitär« vorgestellt, eine faszinierende
2003er Assemblage aus Cabernet Franc, Merlot und Zweigelt »von umwerfender
Komplexität und immer noch feinrassiger Frische«, wie die Redaktion schreibt.
Nach wie vor ein ausgesprochenes Ärgernis in Württemberg sind die zum Teil
viel zu hohen Alkoholgehalte, finden Kämmer und Payne. Bei den Lembergern,
Zweigelt und Spätburgundern sind 14 Alkoholprozent längst nicht mehr die
Ausnahme, sondern oft fast schon die Regel. Ja sogar Rieslinge, Kerner und
Sauvignon Blanc werden nun als solche Superschwergewichte in den Ring geschickt.
»Ohne Frage sind viele dieser wuchtigen Gewächse tatsächlich überaus
beeindruckend, jedoch kommen uns ernsthafte Zweifel, wer diese alkoholstarken
Weinen tatsächlich trinken soll«, fragen sich Kämmer und Payne.
Konstanz herrscht in der Hitliste der besten Württemberger Winzer. Die beiden
Stars aus Fellbach, Aldinger und Schnaitmann, bleiben unerreicht, gefolgt von
dem sehr guten Trio Haidle, Ellwanger und Dautel. Von den jungen Winzertalenten
schaffte dieses Jahr Alexander Heinrich aus Sülzbach im Weinsberger Tal
den Aufstieg in die Klasse der Ein-Trauben-Betriebe. Bei den Genossenschaften,
die hier rund drei Viertel der Ernte verarbeiten, bestätigt die Weinmanufaktur
Untertürkheim souverän ihre Stellung als beste Kooperative Deutschlands,.
Die Autoren stellen die 38 besten Betriebe des Anbaugebietes ausführlich mitsamt
ihren Weinen vor und geben 26 weitere Empfehlungen, die oft zu interessanten
und auch preiswerten Weinen führen.
Der Text ist zum Abdruck freigegeben.
www.gaultmillau.de und unter www.christian-verlag.de
GAULT MILLAU WeinGuide Deutschland 2011
18. Jahrgang, 914 Seiten, 29.95 €
ISBN 978-3-86244-003-0, Christian Verlag GmbH, München
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Winzer des Jahres Johannes Leitz, Weingut Josef Leitz – Rüdesheim, Rheingau
"Anfangs war sein Name selbst in Rüdesheim kaum bekannt. Inzwischen gelten die Weine dieses Gutes als Inbegriff großartiger Rheingau-Rieslinge – nicht nur in der Heimat, sondern weltweit."
Kollektion des Jahres Gert, Hansjörg und Matthias Aldinger
Weingut Gerhard Aldinger – Fellbach, Württemberg
"Seit Jahren steht er an der Spitze im Ländle. Nun krönt Gert Aldinger mit Unterstützung der Söhne Hansjörg und Matthias sein Lebenswerk mit den besten Weinen seiner Karriere – darunter ein Lemberger, der in neue Dimensionen strebt."
Aufsteiger des Jahres Philipp Kuhn, Weingut Philipp Kuhn– Laumersheim, Pfalz
"Seit er mit gerade einmal 20 Jahren das Familienweingut 1992 übernahm, hat er sich mit großer Energie in die pfälzische Spitze empor-gearbeitet. Sein feinmineralischer Riesling und samtiger Spätburgunder begeistern."
Entdeckung des Jahres Arno Augustin
Weingut Augustin – Sulzfeld am Main, Franken
"Bescheiden lässt er lieber seine Weine sprechen – und diese haben einiges zu sagen. Hier meldet sich ein Senkrechtstarter zu Wort."
Sommelier des Jahres Gunnar Tietz
Restaurant First Floor – Hotel Palace, Berlin
"Er vertritt alle relevanten Regionen, pflegt originelle Nischen. Sein Herz schlägt für die Südpfalz und deutsche Rote."
Weinkarte des Jahres Hubert Scheid,Schloss Monaise, Trier.
"Einst der jüngste Sternekoch Deutschlands, hat Hubert Scheid über Jahrzehnte einen Schatz gereifter Moselweine zusammengetragen, der seinesgleichen sucht."
Die Siegeweiner des Jahres
Bester Winzersekt Brut
1997 Dalsheimer Bürgel Pinot Prestige, Raumland (Rheinhessen)
Bester Spätburgunder
2008 Hecklinger Schlossberg »Großes Gewächs, Bernhard Huber (Baden)
Bester Weißer Burgunder
2009 Dottinger Castellberg Chardonnay »GC« , Martin Waßmer (Baden)
Bester trockener Riesling
2009 Westhofener Abtserde »Großes Gewächs«, Keller (Rheinhessen)
Bester feinherber Riesling
2009 Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels Alte Reben, Josef Leitz (Rheingau)
Bester Riesling Kabinett
2009 Maximin Grünhaus Herrenberg – 12 –, C. von Schubert (Ruwer)l
Beste Riesling Spätlese
2009 Kiedricher Gräfenberg, Robert Weil (Rheingau
Beste Riesling Auslese
2009 Graacher Domprobst Goldkapsel – 7 –, Willi Schaefer (Mosel)
Bester Riesling Edelsüß
2009 Kiedricher Gräfenberg Trockenbeerenauslese, Robert Weil (Rheingau)
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Der kompetente Guide durch die deutsche Weinlandschaft. Ausführliche Beschreibungen der über 900 besten Weinerzeuger. Alle Weingüter mit Kontaktadressen, alle Weinbaugebiete mit Übersichtskarten; mit Weinhändlerlisten.
Ob 2009 tatsächlich ein Jahrhundertjahrgang ist, wie vielfach schon während der Ernte vorhergesagt wurde, das wird wohl erst die Zeit zeigen. Für den Chefredakteur des Gault Millau WeinGuide, Joel Payne, steht eines allerdings jetzt schon fest: »Man kann aus 2009 fast jeden Wein blind kaufen. Fast alle Winzer haben ansprechende Weine erzeugt und in der Spitze ist die Qualitätsdichte sehr hoch«. Dies ist das Fazit ausgedehnter Verkostungen für den neuen Gault Millau WeinGuide Deutschland 2011, wobei der Inhalt von mehr als 12.000 Flaschen von einem Team erfahrener und gewohnt strenger Verkoster unter die Lupe genommen wurde.
Auf dem Prüfstand stehen regelmäßig jedoch nicht nur einzelne Weine, sondern entscheidend für die Aufnahme in den Gault Millau ist die Gesamtleistung eines Betriebes. Diese Leistung wird mit Traubensymbolen von 1 – 5 benotet. Alle mit Traubensymbolen ausgezeichneten Erzeugern liefern seit Jahren verläßliche Qualitäten, die Elite mit drei, vier oder fünf Trauben zählt zur absoluten Spitzenklasse.
Auf exakt 912 Seiten sind in der 18. Ausgabe des Gault Millau WeinGuide nunmehr 668 Betriebe mit mindestens einer Traube verzeichnet, weitere 316 sind als empfehlenswert eingestuft. Und unter den rund 7.500 erwähnten Weinen ist manche Entdeckung zu machen. Die Redaktion hat zahlreiche Spitzenweine herausgefiltert, die für wenig Geld viel Trinkvergnügen bereiten.
Nach einer informativen Einführung zum Bewertungssystem und Wissenswertem zum deutschen Wein werden die ausgewählten Weinerzeuger, übersichtlich gegliedert nach den 13 deutschen Anbaugebieten und ihre besten Weine vorgestellt. Das Buch ist daher auch der ideale Reiseführer in die deutschen Weinregionen. Er zeigt dem Reisenden die Routen zu den Gütern, indem er die Anfahrtswege beschreibt, Anschriften und Öffnungszeiten vermerkt, Hinweise auf Verkostungsmöglichkeiten, Vinotheken, Gutsausschank und Verkauf enthält.
Mehr über die Siegerweine und Ihre Erzeuger im aktuellen GAULT MILLAU WeinGuide: jetzt gleich bestellen! (29,95 EUR)
Ein wesentliches Merkmal der deutschen Weinlandschaft ist ihre Vielfalt. Hier findet der Konsument eigentlich Weine für jeden Geschmack – er muss nur wissen wo. Dabei hilft der Gault Millau WeinGuide, der auch die neuen Trends der Weinszene widerspiegelt. Die Modeweine vom Sauvignon blanc bis zum Blanc de Noirs sind in diesem Führer mit ihren besten Exemplaren gelistet. Ausgefallene Rotwein-Cuvées haben ebenso ihren Platz wie die Klassiker, deren Pflege sich die Redaktion besonders verbunden führt. Dabei stehen der Spätburgunder und der Riesling im Vordergrund. Der Riesling allein bietet eine ungeheure Vielfalt. Im Gault Millau WeinGuide wird sein außerordentlich facettenreiches Spektrum aufgeblättert. Kein Weingut und kein Wein von Bedeutung fehlt in diesem Buch. Und dies unterscheidet den Gault Millau von allen anderen Publikationen und Wettbewerben. Erstmals werden in einer eigenen Liste leichter trockener Rieslinge auch Exemplare mit 11,5 und 11 Prozent Alkohol aufgeführt, einem vielfachen Genießerwunsch folgend.
Alle 3.000 Weine aus dem »Falstaff Weinguide 2010« sind ab sofort auch über die Weinsuche auf falstaff.at abrufbar. Mit über 7.600 Weinen aus Österreich verfügt Falstaff über die größte Datenbank mit heimischen Kreszenzen. Insgesamt sind bereits über 9.000 Weine abrufbar und die Datenbank wächst laufend weiter. So entsteht ein überall abrufbares Wein-Archiv, das die Entwicklung der besten österreichischen Winzer und deren Weinen dokumentiert. Die Weine sind nach dem internationalen 100-Punkte-System bewertet, alle aktuellen Weine über 90 Punkte wurden außerdem mit einer detaillierten Verkostungsnotiz von Chefredakteur Peter Moser versehen. Im Unterschied zu den anderen führenden Weinportalen der Welt wird die Weinsuche auf falstaff.at kostenlos angeboten. In der 2010er-Ausgabe des Falstaff-Weinguides wurden erstmals auch Schnapsbrenner beschrieben und 230 Destillate bewertet - alle diese Daten sind ab sofort ebenfalls über die Falstaff-Datenbank abrufbar. Die 1.100 Restaurants aus dem »Falstaff-Restaurantguide« runden das umfassende Online-Service ab.
Mehr Infos unter:http://www.falstaff.at
Das umfassendste Standardwerk in Sachen Spitzenkreszenzen – der Falstaff-Weinguide 2010 – ist ab sofort erhältlich. Falstaff-Chefredakteur und Weinguide-Autor Peter Moser legt damit zum 13. Mal seinen mittlerweile über 800 Seiten starken »Jahresbericht« zum Thema »Wein in Österreich« vor. Weinliebhaber dürfen sich auf einen umfassenden Leitfaden über kraftvolle Weißweine, zunehmend feinere Rotweine, hervorragende Süßweinen und dazu das Beste aus Südtirol freuen. Erstmals wurden auch ausgewählte Destillate der heimischen Edelbrenner in die Bewertung mit aufgenommen.
Inhalt: Der »Falstaff-Weinguide 2010« umfasst 1500 Bezugsquellen. 433 österreichische - 31 Bio-Betriebe, 13 Neuaufnahmen - sowie 30 Südtiroler Weingüter mit insgesamt 3000 Weinen. Neu in der Bewertung: 29 Destillerien mit zirka 230 Bränden. inklusive Orientierungslandkarten, Hotel- und Restauranttipps
Preis & Versandkosten Österreich: € 16,90 (inkl. USt. und Versandspesen). Dieser Preis gilt nur bei Versand innerhalb Österreichs.
EU: € 16,90 (inkl. USt.) zzgl. € 8,– Versandspesen.
Preis für alle anderen Staaten: Preise inkl. Versandkosten auf Anfrage.
Andrés
Proensa , 1958 in Madrid geborener Journalist, ist einer der bekanntesten und
erfahrensten Experten für spanische Weine. Er schreibt seit Jahrzehnten für
alle großen Gourmet- und Weinmagazine und war lange Jahre als Schöpfer
und Chefredakteur des Guia de Oro und der Zeitschrift Vinos
de Espana verantwortlich.
Seit 2002 bringt er unter eigenem Namen seinen Guia Proensa Die besten Weine Spaniens heraus und etablierte sich schnell als Nr. 2 unter den spanischen Weinführern. Im Vergleich zum Guia Penin, überzeugen besonders die ausführlichen Beschreibungen der gelisteten Erzeuger und die Entscheidung, nur die besten Weine Spaniens aufzunehmen, was die Bewertungen im 100-Punkte-System als Vergleichsmaßstab wesentlich aussagekräftiger macht.
In der aktuellen Ausgabe 2010 werden insgesamt 755 Weine von 311 Bodegas vorgestellt.
Über die Hälfte davon repräsentieren mit 90 Punkten und mehr Die Besten der besten Weine Spaniens:
| Punkte | Wein | Produzent | Region |
| 100 | Amaren Temranillo Reserva 2004 | Bodegas Amaren | Rioja |
| 100 | Vina El Pison 2007 | Bodegas Artadi | Rioja |
| 100 | Pujanza Norte 2007 | Bodegas Pujanza | Rioja |
| 100 | Amancio 2006 | Vinedos Sierra Cantabria | Rioja |
| 100 | Malleolus de Valderramiro 2006 | Bodegas Emilio Moro | Ribera del Duero |
| 100 | L' Ermita 2007 | Alvaro Palacios | Priorat |
| 99 | Trasnocho Reserva 2006 | Bodegas Fernando Remirez de Ganuza | Rioja |
| 99 | Maria Remirez de Ganuza Reserva 2005 | Bodegas Fernando Remirez de Ganuza | Rioja |
| 99 | Propiedad 2007 | Bodegas Palacios Remondo | Rioja |
| 99 | Cirsion 2007 | Bodegas Roda | Rioja |
| 99 | Pujanza Cisma 2006 | Bodegas Pujanza | Rioja |
| 99 | La Nieta 2007 | Vinedos de Paganos | Rioja |
| 99 | Vina Sastre Pesus 2006 | Bodegas Hermanos Sastre | Ribera del Duero |
| 99 | Valbuena 5° Ano Reserva 2005 | Bodegas Vega Sicilia | Ribera del Duero |
| 99 | Pingus 2007 | Dominio de Pingus | Ribera del Duero |
| 99 | Chivite Xoleccion 125 Vendimia Tarda 2007 | Bodegas Julian Chivite | Navarra |
| 99 | Finca Dofi 2007 | Alvaro Palacios | Priorat |
| 99 | Clos Mogador 2007 | Clos Mogador | Priorat |
| 99 | La Faraona 2006 | Descendientes de J. Palacios | Bierzo |
| 99 | Pedro Cimenez Viejo Dulce PX VDRS | Osborne | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 99 | Termanthia 2006 | Bodega Numanthia Termes | Toro |
| 99 | As Sortes Blanco 2008 | Rafael Palacios | Valdeorras |
| 98 | Remirez de Ganuza Reserva 2005 | Bodegas Fernando Remirez de Ganuza | Rioja |
| 98 | Vina Coqueta Reserva 005 | Bodegas Fernando Remirez de Ganuza | Rioja |
| 98 | Hiru 3 Racimos 2006 | Bodegas Luis Canas | Rioja |
| 98 | Gaudium Reserva 2004 | Bodegas Marques de Caceres | Rioja |
| 98 | Dalmau Reserva 2005 | Bodegas Marques de Murrieta | Rioja |
| 98 | ARO 2006 | Bodegas Muga | Rioja |
| 98 | Roda I Reserva 2006 | Bodegas Roda | Rioja |
| 98 | Artadi Pagos Viejos 2007 | Bodegas Artadi | Rioja |
| 98 | San Vicente 2006 | Senorio de San Vicente | Rioja |
| 98 | El Puntido 2006 | Vinedos de Paganos | Rioja |
| 98 | Malleolus de Sanchomartin 2006 | Bodegas Emilio Moro | Ribera del Duero |
| 98 | Vega Sicilia Unico Gran Reserva 2000 | Bodegas Vega Sicilia | Ribera del Duero |
| 98 | Vega Sicilia Unico Reserva Especial Gran Reserva | Bodegas Vega Sicilia | Ribera del Duero |
| 98 | Pago de los Capellanes Parcela El Picon 2004 | Pago de los Capellanes | Ribera del Duero |
| 98 | Vall Llach 2007 | Celler Vall Llach | Priorat |
| 98 | Manyetes 2007 | Clos Mogador | Priorat |
| 98 | Gran Buig 2004 | Viticultors Mas d'en Gil | Priorat |
| 98 | Do Ferreiro Blanco 2008 | Bodegas Gerardo Mendez | Rias Baixas |
| 98 | La Ina Fino | Lustau | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 98 | Tio Pepe Fino | Gonzalez Byass | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 98 | Amontiallado 51 - 1a VDRS | Osborne | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 98 | Quinta Fino | Osborne | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 98 | Venerable Dulce PX VDRS | Osborne | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 98 | Blecua 2004 | Vinas del Vero | Somontano |
| 98 | Piedra Paredinas 2004 | Bodegas Estancia Piedra | Toro |
| 98 | Alabaster 2007 | Teso La Monja | Toro |
| 98 | Arinzano 2001 | Senorio de Arinzano | DO de Pago Arinzano |
| 98 | Terreus 2005 | Bodegas Mauro | VDT Castilla |
| 98 | Ossian Blanco Barrica 2008 | Issian Vides y Vinos | VDT Castilla |
| 97 | Torre Muga 2006 | Bodegas Muga | Rioja |
| 97 | Mirto 2006 | Bodegas Ramon Bilbao | Rioja |
| 97 | Finca El Bosque 2007 | Vinedos Sierra Cantabria | Rioja |
| 97 | Aalto PS 2006 | Aalto Bodegas y Vinedos | Ribera del Duero |
| 97 | Peres Pascuas Gran Seleccion Reserva 2004 | Bodegas Hermanos Perez Pascuas | Ribera del Duero |
| 97 | Hacienda Monasterio Reserva Especial 2005 | Bodegas Monasterio | Ribera del Duero |
| 97 | Alion Reserva 206 | Bodegas y Vinedos Alion | Ribera del Duero |
| 97 | Pago de Carraovejas Cuesta de Las Liebres 2005 | Pago de Carrovejas | Ribera del Duero |
| 97 | Pago de los Capellanes Parcela El Nogal 2004 | Pago de los Capellanes | Ribera del Duero |
| 97 | Sed de Cana 2007 | Vinas del Jaro | Ribera del Duero |
| 97 | Maria Alonso del Yerro 2006 | Vinedos Alonso del Yerro | Ribera del Duero |
| 97 | Ochoa Dulce de Moscatel 2008 | Bodegas Ochoa | Navarra |
| 97 | Clos Martinet 2006 | Mas Martinet Viticultors | Priorat |
| 97 | D.Pedro de Soutomajor Tempo Blanco 2004 | Adegas Galegas | Rias Baixas |
| 97 | Veigadares Blanco 2008 | Adega Galegas | Rias Baixas |
| 97 | Vina Mein Blanco 2007 | Vina Mein | Ribeiro |
| 97 | Manuel Raventos Gran Reserva 2002 Brut Nature | Raventos i Blanc | Cava |
| 97 | Pintia 2007 | Bodegas y Vinedos Pintia | Toro |
| 96 | La Vicalanda Reserva 2004 | Bodegas Bilbainas | Rioja |
| 96 | Digma 2006 | Bodegas Castillo de Sajazarra | Rioja |
| 96 | Capricho de Landaluce 2006 | Bodegas Landaluce | Rioja |
| 96 | Roda Reserva 2006 | Bodegas Roda | Rioja |
| 96 | Esculle de Solabal 2005 | Bodegas Solabal | Rioja |
| 96 | Valenciso Reserva 2004 | Compania Bodeguerra de Valenciso | Rioja |
| 96 | Real de Asua Reserva 2004 | Compania Vinicola del Norte de Espana (CVNE) | Rioja |
| 96 | Aurus 2005 | Finca Allende | Rioja |
| 96 | Remelluri Coleccion Jaime Rodriguez 2004 | Remelluri | Rioja |
| 96 | Valserrano Finca Monteviejo 2005 | Vinedos y Bodegas de la Marquesa | Rioja |
| 96 | Arzuaga Reserva Especial 2004 | Bodegas Arzuaga Navarro | Ribera del Duero |
| 96 | Abadia de San Quirce Finca Helena 2005 | Bodegas Imperiales | Ribera del Duero |
| 96 | Chafandin 2007 | Vinas del Jaro | Ribera del Duero |
| 96 | Chivite Coleccion 125 Blanco 2007 | Bodegas Julian Chivite | Navarra |
| 96 | Chivite Coleccion 125 Reserva 2005 | Bodegas Julian Chivite | Navarra |
| 96 | Mas La Plana 2005 | Miguel Torres | Penedes |
| 96 | Lo Givot 2006 | Celler del Pont | Priorat |
| 96 | Cols Fonta 2007 | Viticultors Mas d'en Gil | Priorat |
| 96 | La Val Crianza Sobre Lias Blanco 2004 | Bodegas La Val | Rias Baixas |
| 96 | Pazo de Barrantes Blanco 2008 | Bodegas Pazo de Barrantes | Rias Baixas |
| 96 | Nora de Neve Blanco 2008 | Bodega Vina Nora | Rias Baixas |
| 96 | Moncerbal 2006 | Descendientes de J. Palacios | Bierzo |
| 96 | Gramona Ill Lustros 2003 Brut Nature | Gramona | Cava |
| 96 | Turo D'en Mota de Recaredo 1999 Brut Nature | Recaredo | Cava |
| 96 | Reliquia de Barbadillo Dulce PX | Bodegas Barbadillo | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 96 | Amontillado del Duque VDRS | Gonzalez Byass | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 96 | Capuchino Palo Cortado VDRS | Osborne | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 96 | Sibarita Oloroso VDRS | Osborne | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 96 | Vinas del Vero Clarion Blanco 2008 | Vinas del Vero | Somontano |
| 96 | Vinas del Cenit VDC 2006 | Vinas del Cenit | Tierra del Vino de Zamora |
| 96 | Cuitian Blanco 2007 | Bodegas La Tapada | Valdeorras |
| 96 | 4 Kilos 2007 | 4 Kilos Vinicola | VDT Mallorca |
| 95 | Pontac 2005 | Bodegas Luis Alegre | Rioja |
| 95 | Terran de Vallobera 2007 | Bodegas Vallobera | Rioja |
| 95 | Pujanza 2007 | Bodegas Pujanza | Rioja |
| 95 | Alfa Spiga 2004 | Bodegas y Vinedos Ortega Fournier | Ribera del Duero |
| 95 | Cims de Porrerca Classic Carinena 2007 | Cims de Porrera | Priorat |
| 95 | Nelin Blanco 2008 | Clos Mogador | Priorat |
| 95 | Gran Veigadares Blanco 2005 | Adega Galegas | Rias Baixas |
| 95 | Pazo de Senorans Seleccion de Anada Blanco 2004 | Pazo de Senorans | Rias Baixas |
| 95 | Recaredo 2006 Brut Nature | Recaredo | Cava |
| 95 | Barbadillo 30 Amontillado VDRS | Bodegas Barbadillo | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 95 | Solear Manzanilla | Bodegas Barbadillo | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 95 | Fernando de Castilla Classic Fino | Bodegas Rey Fernando de Castilla | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 95 | Noe Dulce PX VDRS | Gonzalez Byass | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 95 | Vina AB Amontillado Fino | Gonzalez Byass | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 95 | Jorge Ordonez & Co. 3 Old Vines Dulce 2007 | Jorge Ordonez & Co. | Malaga |
| 95 | Secastilla 2006 | Vinas del Vero | Somontano |
| 95 | Numanthia 2007 | Bodega Numanthia Termes | Toro |
| 95 | Arinzano 2002 | Senorio de Arinzano | DO de Pago Arinzano |
| 95 | La Plazuela 2005 | Bodegas Ercavio | VDT Castilla |
| 94 | Baron de Ley Finca Monasterio 2007 | Baron de Ley | Rioja |
| 94 | Alba de Breton Reserva 2005 | Bodegas Breton | Rioja |
| 94 | Cerrado del Castillo 2005 | Bodegas Castillo de Cuzcurrita | Rioja |
| 94 | Castillo Ygay Gran Reserva Especial 2001 | Bodegas Marques de Murrieta | Rioja |
| 94 | Marques de Murrieta Reserva 2005 | Bodegas Marques de Murrieta | Rioja |
| 94 | Gloria de Ostatu 2005 | Bodegas Ostatu | Rioja |
| 94 | Contino Gran Reseva 2004 | Vinedos del Contino | Rioja |
| 94 | Sierra Cantabria Coleccion Privada 2007 | Vinedos Sierra Cantabria | Rioja |
| 94 | Cepa 21 2006 | Bodegas Cepa 21 | Ribera del Duero |
| 94 | Abadia de San Quirce 2006 | Bodegas Imperiales | Ribera del Duero |
| 94 | Carmelo Rodero TSM 2005 | Bodegas Rodero | Ribera del Duero |
| 94 | O. fournier 2004 | Bodegas y Vinedos Ortega Fournier | Ribera del Duero |
| 94 | Flor de Pingus 2007 | Dominio de Pingus | Ribera del Duero |
| 94 | Idus de Vall Llach | Celler Vall Llach | Priorat |
| 94 | Ferrer Bobet Seleccio Especial 2006 | Ferrer Bobet | Priorat |
| 94 | Finca Valinas Blanco 2008 | Mar de Frades | Rias Baixas |
| 94 | Gomariz X Blanco 2008 | Coto de Gomariz | Ribeiro |
| 94 | Pagos del Moncayo Garnacha 2007 | Pagos del Moncayo | Campo de Borja |
| 94 | Traslanzas 2004 | Traslanzas | Cigales |
| 94 | Grans Muralles 2004 | Miguel Torres | Conca de Barbera |
| 94 | 1730 Oloroso VDRS | Alvaro Domecq | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 94 | La Gitana Manzanilla | Bodegas Hidalgo-La Gitana | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 94 | Fernando de Castilla Antique Dulce PX | Bodegas Rey Fernando de Castilla | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 94 | solera BC 200 Oloroso Abocado | Osborne | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 94 | La Canada Pedro Ximenez Dulce | Perez Barquero | Montilla-Moriles |
| 94 | Cabrida 2006 | Celler de Capcanes | Montsant |
| 94 | Marques de Riscal Limousin Blanco 2007 | Bodegas de los Herederos del Marques de Riscal | Rueda |
| 94 | Naiades Verdejo Blanco Barrica 2007 | Bodegas Naias | Rueda |
| 94 | Gran Elias Mora 2005 | Bodegas Elias Mora | Toro |
| 94 | San Roman 2006 | Bodegas y Vinedos Maurodos | Toro |
| 94 | Victorino 2007 | Teso La Monja | Toro |
| 94 | AN 2006 | Anima Negra | VdT Mallorca |
| 94 | Ribas de Cabrera 2007 | Bodegues Ribas | VDT Castilla |
| 93 | Marques de Riscal 150 Anniversario Gran Reserva 2001 | Bodegas de los Herederos del Marques de Riscal | Rioja |
| 93 | Marques de Arienzo Vendimia Seleccion 2006 | Bodegas Domecq | Rioja |
| 93 | Bodegas Palacio Especial 2005 | Bodegas Palacio | Rioja |
| 93 | Pagos de Vina Real 2005 | Bodegas Vina Real | Rioja |
| 93 | Finca Valpiedra Reserva 2005 | Finca Valpiedra | Rioja |
| 93 | Remelluri Reserva 2006 | Remelluri | Rioja |
| 93 | Conde de La Salceda Reserva 2005 | Vina Salceda | Rioja |
| 93 | Aalto 2006 | Aalto Bodegas y Vinedos | Ribera del Duero |
| 93 | Vina Pedrosa Reserva 2006 | Bodegas Hermanos Perez Pascuas | Ribera del Duero |
| 93 | Astrales 2006 | Bodegas Los Astrales | Ribera del Duero |
| 93 | Hacienda Monasteria Reserva 2004 | Bodegas Monasterio | Ribera del Duero |
| 93 | Hacienda Monasterio Reserva 2006 | Bodegas Monasterio | Ribera del Duero |
| 93 | Carmelo Rodero Vinas de Valtarrena 2004 | Bodegas Rodero | Ribera del Duero |
| 93 | Torresilo 2006 | Cillar de Silos | Ribera del Duero |
| 93 | Marco Real Reserva de Familia 2005 | Bodegas Marco Real | Navarra |
| 93 | Santa Cruz de Artazu 2007 | Bodegas y Vinedos Artazu | Navarra |
| 93 | Jean Leon Chardonnay 2007 | Jean Leon | Penedes |
| 93 | Les Ones 2006 | Bodegas y Vinedos de Cal Gau | Priorat |
| 93 | Clos Figueres 2005 | Clos Figueras | Priorat |
| 93 | Albarino Fefinanes Blanco 2008 | Bodegas del Palacio de Fefinanes | Rias Baixas |
| 93 | Albarino de Fefinanes Ill Ano Blanco 2005 | Bodegas del Palacio de Fefinanes | Rias Baixas |
| 93 | Fillaboa Seleccion Finca Monte Alto Blanco 2007 | Bodegas Filliboa | Rias Baixas |
| 93 | Trico Blanco 2008 | Compania de Vinos Trico | Rias Baixas |
| 93 | Sol de Senorans Blanco 2006 | Pazo de Senorans | Rias Baixas |
| 93 | Vina Mein Blanco 2008 | Vina Mein | Ribeiro |
| 93 | Enrique Mendoza Reserva Santa Rosa 2004 | Bodegas E.Mendoza | Alicante |
| 93 | Vinademoya Leiros 2006 | Bodegas Luzdivina Amigo | Bierzo |
| 93 | Peique Seleccion Familiar 2005 | Bodegas Peique | Bierzo |
| 93 | Peique Vinedos Vejos 2006 | Bodegas Peique | Bierzo |
| 93 | San Marin 2006 | Descendientes de J. Palacios | Bierzo |
| 93 | Villa de Corullon 21006 | Descendientes de J. Palacios | Bierzo |
| 93 | Magnum Agusti Torello Mata Gran Reserva 2003 Brut Nature | Agusti Torello Mata | Cava |
| 93 | Jaume Codorniu Brut | Codorniu | Cava |
| 93 | Huguet Reserva 2005 Brut Nature | Huguet de Can Feixes | Cava |
| 93 | Juve y Camps Reserva de la Familia 2006 Brut Nature | Juve y Camps | Cava |
| 93 | Reliquia de Barbadillo Amontillado | Bodegas Barbadillo | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 93 | Fernando de Castilla Antique Oloroso | Bodegas Rey Fernando de Castilla | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 93 | Fino Imperial | Bodegas Paternina Division Jerez | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 93 | Tradicion Dulce PX VDRS | Bodegas Tradicion | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 93 | El Nido 2007 | Bodegas El Nido | Jumilla |
| 93 | Molino Real Dulce 2006 | Compania de Vinos Telmo Rodriguez | Malaga |
| 93 | Marques de Riscal Finca Montico Blanco 2008 | Bodegas de los Herederos del Marques de Riscal | Rueda |
| 93 | Sango 2004 | Bodega Rejadorada | Toro |
| 93 | Villaester 2003 | Vinedos de Villaester | Toro |
| 93 | Guitian Sobre Lias Blanco 2008 | Bodegas La Tapada | Valdeorras |
| 93 | Louro do Bolo Blanco 2008 | Rafael Palacios | Valdeorras |
| 93 | Maduresa 2006 | Celler del Roure | Valencia |
| 93 | Castano Coleccion 2005 | Bodegas Castano | Yecla |
| 93 | Finca Terrerazo 2007 | Bodegas Mustiguillo | VT El Terrerazo |
| 93 | Quincha Corral 2007 | Bodegas Mustiguillo | VT El Terrerazo |
| 93 | Capilla del Fraile 2006 | Capilla del Fraile | VDT Castilla |
| 93 | Quinta Sardonia 2006 | Vinas de la Vega del Duero | VDT Castilla |
| 92 | La Vicalanda Gran Reserva 2001 | Bodegas Bilbainas | Rioja |
| 92 | Coleccion Vivanco Parcelas de Mazuelo 2007 | Bodegas Dinastia Vivanco | Rioja |
| 92 | Inspiracion Valdemar 2006 | Bodegas Inspiracion/Valdemar | Rioja |
| 92 | Inspiracion Valdemar Edicion Limitada 2004 | Bodegas Inspiracion/Valdemar | Rioja |
| 92 | MC 2006 | Bodegas Marques de Caceres | Rioja |
| 92 | Luis Medrano 2006 | bodegas Medrano Irazu | Rioja |
| 92 | Cumbre de Montecillo Reserva 2005 | Bodegas Montecillo | Rioja |
| 92 | Finca Vallobera Reserva 2007 | Bodegas Vallobera | Rioja |
| 92 | 1/2 - 1/2 2007 | Bodegas Vallobera | Rioja |
| 92 | Artadi Vinas de Gain Blanco 2006 | Bodegas Artadi | Rioja |
| 92 | Vina Salceda Crianza 2006 | Vina Salceda | Rioja |
| 92 | Contino Reserva 2005 | Vinedos del Contino | Rioja |
| 92 | Sierra Cantabria Cuvee 2006 | Vinedos Sierra Cantabria | Rioja |
| 92 | Arzuaga Reserva 2005 | Bodegas Arzuaga Navarro | Ribera del Duero |
| 92 | Vina Pedrosa Reserva 2004 | Bodegas Hermanos Perez Pascuas | Ribera del Duero |
| 92 | Vina Sastre Pago de Santa Cruz 2006 | Bodegas Hermanos Sastre | Ribera del Duero |
| 92 | Abadia de San Quirce 2004 | Bodegas Imperiales | Ribera del Duero |
| 92 | Carmelo Rodero Crianza 2007 | Bodegas Rodero | Ribera del Duero |
| 92 | Tabula 2006 | Bodegas y Vinedos Tabula | Ribera del Duero |
| 92 | Pago de Los Capellanes Reserva 2005 | Pago de los Capellanes | Ribera del Duero |
| 92 | Pago de Los Capellanes Crianza 2006 | Pago de los Capellanes | Ribera del Duero |
| 92 | Chivite Coleccion Rosado 2006 | Bodegas Julian Chivite | Navarra |
| 92 | Senorio de Andion 2005 | Senorio de Andion | Navarra |
| 92 | Can Feixes Chardonnay 2005 | Huguet de Can Feixes | Penedes |
| 92 | Gran Cruor 2006 | Casa Gran del Siurana | Priorat |
| 92 | Cims de Porrera Classic Garnatxa 2006 | Cims de Porrera | Priorat |
| 92 | Perpetual 2006 | Torres Priorat | Priorat |
| 92 | Come Vella 2007 | Viticultors Mas d'en Gil | Priorat |
| 92 | Finca de Arantei Blanco 2008 | Bodegas La Val | Rias Baixas |
| 92 | Davide Duo Blanco 2008 | Davide | Rias Baixas |
| 92 | Arman Barrica Blanco 2008 | Casal de Arman | Ribeiro |
| 92 | Coto de Gomariz Blanco 2008 | Coto de Gomariz | Ribeiro |
| 92 | Alta Alella Dolc Blanc 2008 | Alta Alella | Alella |
| 92 | Enrique Mendoza Estrecho 2005 | Bodegas E.Mendoza | Alicante |
| 92 | P. de Maria 2007 | La Vinoteca | Mallorca-Binissalem |
| 92 | Amontillado Viejo Hidalgo Amontillado VDRS | Bodegas Hidalgo-La Gitana | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 92 | Tradicion Amontillado VDRS | Bodegas Tradicion | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 92 | Vina 25 Dulce PX | Lustau | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 92 | Las Gravas 2006 | Casa Castillo (Julia Roch e Hijos) | Jumilla |
| 92 | Jon Juan Dulce PX | Bodegas Malaga Virgen | Malaga |
| 92 | Victoria Conarte Dulce 2007 | Jorge Ordonez & Co. | Malaga |
| 92 | Jose Pariente Verdejo Blanco 2008 | Bodegas Jose Pariente | Rueda |
| 92 | Enate Reserva Especial Canogar 2005 | Enate | Somontano |
| 92 | Demora 2007 | Vinas del Cenit | Tierra del Vino de Zamora |
| 92 | 2V Premium 2005 | Bodegas Elias Mora | Toro |
| 92 | Gran Colegiata Campus 2004 | Bodegas Farina | Toro |
| 92 | Marques de Grinon Emeritus 2005 | Pagos de Familia Marques de Grinon | Do de Pago Dominio de Valdepusa |
| 91 | Baron de Ley Reserva 2004 | Baron de Ley | Rioja |
| 91 | Colecion Vivanco 4 Varietales 2007 | Bodegas Dinastia Vivanco | Rioja |
| 91 | Coleccion Vivanco Parcelas de Garnacha 2007 | Bodegas Dinastia Vivanco | Rioja |
| 91 | Marques de Caceres Reserva 2004 | Bodegas Marques de Caceres | Rioja |
| 91 | Muga Seleccion Especial Reserva 2005 | Bodegas Muga | Rioja |
| 91 | Ramon Bilbao Edicion Limitada 2007 | Bodegas Ramon Bilbao | Rioja |
| 91 | Artadi Vinas de Gain Tinto 2007 | Bodegas Artadi | Rioja |
| 91 | Calvario 2006 | Finca Allende | Rioja |
| 91 | Leukade 2005 | La Encina Bodegas y Vinedos | Rioja |
| 91 | Vina Ardanza Reserva Especial 2001 | La Rioja Alta | Rioja |
| 91 | Contino Graciano 2007 | Vinedos del Contino | Rioja |
| 91 | Valserrano Gran Reserva 2003 | Vinedos y Bodegas de la Marquesa | Rioja |
| 91 | Carmelo Rodero Reserva 2005 | Bodegas Rodero | Ribera del Duero |
| 91 | Vizcarra 2007 | Bodegas Vizcarra | Ribera del Duero |
| 91 | PSI 2007 | Dominio de Pingus | Ribera del Duero |
| 91 | Celeste 2006 | Seleccion de Torres | Ribera del Duero |
| 91 | Castillo de Monjardin Deyo 2006 | Bodegas Castillo de Monjardin | Navarra |
| 91 | Marco Real Coleccion Privada Crianza 2006 | Bodegas Marco Real | Navarra |
| 91 | Tandem Ars Macula 2004 | Compania Vitivinicola Tandem | Navarra |
| 91 | Jean Leon Vinya La Scala Gran Reserva 2000 | Jean Leon | Penedes |
| 91 | Les Terrasses 2007 | Alvaro Palacios | Priorat |
| 91 | Albamar Blanco 2008 | Bodegas Albamar | Rias Baixas |
| 91 | Fillaboa Blanco 2008 | Bodegas Filliboa | Rias Baixas |
| 91 | Nora Blanco 2008 | Bodega Vina Nora | Rias Baixas |
| 91 | Lagar de Ververa Blanco 2008 | Lagar de Fornelos | Rias Baixas |
| 91 | Pazo Senorans Blanco 2008 | Pazo de Senorans | Rias Baixas |
| 91 | Sanclodio Blanco 2008 | Produccions A Modino | Ribeiro |
| 91 | Enrique Mendoza Moscatel de la Marina Blanco 2008 | Bodegas E.Mendoza | Alicante |
| 91 | Enrique Mendoza Shiraz 2006 | Bodegas E.Mendoza | Alicante |
| 91 | Petalos del Bierzo 2008 | Descendientes de J. Palacios | Bierzo |
| 91 | Gran Veran 2006 | Vinicola Biniagual | Mallorca-Binissalem |
| 91 | Tres Picos 2007 | Bodegas Borsao | Campo de Borja |
| 91 | Freixenet Reserva Real Gran Reserva Brut | Freixenet | Cava |
| 91 | L' Origan Brut Nature | Gaston Coty | Cava |
| 91 | Jane Ventura Gran Reserva 2005 Brut Nature | Jane Ventura | Cava |
| 91 | Raventos i Blanc Gran Reserva de la Finca 2004 Brut | Raventos i Blanc | Cava |
| 91 | Castillo Perelada Gran Claustro Reserva 2004 | Castillo de Perelada | Emporda |
| 91 | La Cilla Dulce PX | Bodegas Barbadillo | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 91 | Tradicion Olosros VDRS | Bodegas Tradicion | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 91 | Botaina Amontillado | Lustau | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 91 | Rioj Viejo Oloroso | Lustau | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 91 | Alfonso Oloroso | Gonzalez Byass | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 91 | Alma de Luzon 2007 | Bodegas Luzon | Jumilla |
| 91 | Casa Castillo Pie Franco 2006 | Casa Castillo (Julia Roch e Hijos) | Jumilla |
| 91 | Acustic 2007 | Acustic Celler | Montsant |
| 91 | 6 Vinyes de Laurona 2004 | Celler Laurona | Montsant |
| 91 | Mas de Can Blau 2006 | Cellers Can Blau | Montsant |
| 91 | El Perro Verde Verdejo Blanco 2008 | Bodegas y Vinedos Angel Lorenzo Cachazo | Rueda |
| 91 | Enate Varietales dos Mil Cuatro 2004 | Enate | Somontano |
| 91 | Elias Mora Crianza 2006 | Bodegas Elias Mora | Toro |
| 91 | La Garona 2003 | Bodegas Estancia Piedra | Toro |
| 91 | Piedra Roja 2004 | Bodegas Estancia Piedra | Toro |
| 91 | Wences 2004 | Bodegas Vega Sauco | Toro |
| 91 | Rompesedas 2006 | Rompesedas | Toro |
| 91 | Almirez 2007 | Teso La Monja | Toro |
| 91 | El Regajal 2007 | Vinas de El Regajal | Vinos de Madrid |
| 91 | Dehesa del Carriazal Syrah 2006 | Dehesa del Carrizal | Do de Pago Dehesa del Carrizal |
| 91 | Casa Cisca 2006 | Bodegas Castano | VDT Levante |
| 90 | Baron de Ley 7 Vinas Reserva 2004 | Baron de Ley | Rioja |
| 90 | Angeles de Amaren Crianza 2006 | Bodegas Amaren | Rioja |
| 90 | Pagos del Camino 2005 | Bodegas Breton | Rioja |
| 90 | Erre Punto Tinto 2008 | Bodegas Fernando Remirez de Ganuza | Rioja |
| 90 | Luis Alegre Tinto 2008 | Bodegas Luis Alegre | Rioja |
| 90 | Luis Canas Reserva Seleccion de Familia 2003 | Bodegas Luis Canas | Rioja |
| 90 | Luis Canas Crianza 2006 | Bodegas Luis Canas | Rioja |
| 90 | Capellania Reserva Blanco 2004 | Bodegas Marques de Murrieta | Rioja |
| 90 | La Montesa 2007 | Bodegas Palacios Remondo | Rioja |
| 90 | Conde de Valdemar Garnacha 2007 | Bodegas Valdemar | Rioja |
| 90 | Caudalia Blanco 2008 | Bodegas Vallobera | Rioja |
| 90 | Vallobera Crianza 2006 | Bodegas Vallobera | Rioja |
| 90 | Solabal Reserva 2005 | Bodegas Solabal | Rioja |
| 90 | Solabal Crianza 2006 | Bodegas Solabal | Rioja |
| 90 | Ibericos Crianza 2006 | Soto de Torres | Rioja |
| 90 | Sierra Cantabria Organza 2007 | Vinedos Sierra Cantabria | Rioja |
| 90 | Vina Pedrosa La Navilla 2006 | Bodegas Hermanos Perez Pascuas | Ribera del Duero |
| 90 | Vina Sastre Regina Vides 2005 | Bodegas Hermanos Sastre | Ribera del Duero |
| 90 | Carmelo Rodero Tinto Roble 2008 | Bodegas Rodero | Ribera del Duero |
| 90 | Montebaco 2007 | Montebaco | Ribera del Duero |
| 90 | Montebaco Vendimia Seleccionada 2006 | Montebaco | Ribera del Duero |
| 90 | Pago de Carrovejas Crianza 2007 | Pago de Carrovejas | Ribera del Duero |
| 90 | Castillo de Monjardin Reserva 2005 | Bodegas Castillo de Monjardin | Navarra |
| 90 | Pago de Larrainzar 2006 | Bodegas Pago de Larrainzar | Navarra |
| 90 | Jean Leon Merlot 2006 | Jean Leon | Penedes |
| 90 | Jean Leon Petit Chardonnay 2008 | Jean Leon | Penedes |
| 90 | Camins del Priorat 2007 | Alvaro Palacios | Priorat |
| 90 | Embruix de Vall Llach | Celler Vall Llach | Priorat |
| 90 | Enxebre Blanco 2008 | Adega Coldes de Albarei | Rias Baixas |
| 90 | Martin Codax Blanco 2008 | Bodegas Martin Codax | Rias Baixas |
| 90 | Santiago Ruiz Blanco 2008 | Bodegas Santiago Ruiz | Rias Baixas |
| 90 | Casal de Arman Blanco 2008 | Casal de Arman | Ribeiro |
| 90 | Hombros 2006 | Casar de Burbia | Bierzo |
| 90 | Pagos del Moncao 2008 | Pagos del Moncayo | Campo de Borja |
| 90 | Longus 2006 | Bodegas Victoria | Carinena |
| 90 | Balvinar 2006 | Bodegas Fernandez Camarero | Cigales |
| 90 | Museum Real Reserva 2004 | Bodegas Museum | Cigales |
| 90 | Principe de Barbadillo Amontillado | Bodegas Barbadillo | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 90 | Oloroso Viejo Hidalgo VDRS | Bodegas Hidalgo-La Gitana | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 90 | Matusalem Oloroso Dulce VDRS | Gonzalez Byass | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 90 | Bailen Oloroso | Osborne | Jerez-Xeres-Sherry y Manzanilla de Sanlucar de Barrameda |
| 90 | Juan Gil 12 Meses 2007 | Bodegas Juan Gil | Jumilla |
| 90 | Piamataer Culce 2008 | Piamater | Malaga |
| 90 | Alvear Pedro Ximenez Cosecha 2004 | Alvear | Montilla-Moriles |
| 90 | Toro Albala Amontillado Viejisimo | Todegas Toro Albala | Montilla-Moriles |
| 90 | Costers del Gravet 2006 | Celler de Capcanes | Montsant |
| 90 | Can Blau 2007 | Cellers Can Blau | Montsant |
| 90 | Espectacle 2005 | Espectacle Vins | Montsant |
| 90 | Marques de Riscal Blanco 2008 | Bodegas de los Herederos del Marques de Riscal | Rueda |
| 90 | Enate Chardonnay 2007 | Enate | Somontano |
| 90 | Piedra Platino Seleccion 2003 | Bodegas Estancia Piedra | Toro |
| 90 | Campo Eliseo 2006 | Francois Lurton | Toro |
| 90 | Guitian Blanco 2008 | Bodegas La Tapada | Valdeorras |
| 90 | Hecula 2006 | Bodegas Castano | Yecla |
| 90 | Dehesa del Carrizal coleccion Privada 2004 | Dehesa del Carrizal | Do de Pago Dehesa del Carrizal |
| 90 | Mauro 2006 | Bodegas Mauro | VDT Castilla |
Europas
führendes Weinmagazin Vinum schreibt in seiner aktuellen Ausgabe Jan.
01/2010 zum 10-jährigen Jubiläum des unabhängigen Standardwerks
für deutsche Weine:
Der Eichelmann 2010 kommt aufgeräumt daher, in neuem Layout und mit gründlich überarbeiteten Texten. Gerhard Eichelmann und sein Team haben 949 deutsche Weingüter mit mehr als 10 000 Weinen in alphabetischer Reihenfolge über alle Anbaugebiete hinweg geordnet. Eine klare Sache.
Lesenswert ist Eichelmanns Auseinandersetzung mit dem verwirrenden Thema Grosses Gewächs, Erstes Gewächs, Erste Lage et cetera. Sinnvoll ist auch das Register mit 1100 deutschen Weinlagen.
Eichelmann 2010, Deutschlands Weine, 949 Weingüter und 10.081 Weine, Mondo Heidelberg, 29,90 Euro, www.mondo-heidelberg.de
Beste Weissweinkollektion
Weingut Wittmann, Westhofen Rheinhessen
Mit der 2008er Kollektion geht einmal mehr kein Weg Günter und Philipp Wittmann vorbei:
"Riesling pur!" begründet Gerhard Eichelmann bei der Präsentation seine Wahl.
Beste Rotweinkollektion
Weingut Franz Keller, Vogtsburg-Oberbergen Baden
Große Burgunder vom Kaiserstuhl. Die Spätburgunder von Franz Keller vereinen beispielhaft Kraft und Konzentration mit Finesse und Eleganz, sind lang und nachhaltig.
Beste edelsüsse Kollektion
Weingut Horst Sauer, Escherndorf Franken
"Ohne Horst Sauer würde man gar nicht wissen, wie großartig edelsüßer Silvaner sein kann".
Aufsteiger des Jahres
Weingut Raumland, Flörsheim-Dalsheim Rheinhessen
Beeindruckende Sektkollektionen, jede Kollektion ist ein Schritt voran, jedes Jahr gewinnen die Sekte an Finesse und Nachhaltigkeit. Sie werden großen Champagnern immer ähnlicher, ohne diese zu kopieren.
Klassiker
Riesling trocken Berg Schlossberg, Weingut Georg Breuer, Rüdesheim Rheingau
"Fülle und Kraft, Frucht und Komplexität, Mineralität und Nachhaltigkeit".
Bester Rotwein
Aus Anlass der zehnten Buch-Ausgabe wird ein spezieller Preis für den besten Rotwein des Jahrgangs 1998 vergeben, den Rotweinjahrgang, der im Mittelpunkt der ersten Buchausgabe stand. Eine Jury ermittelte in einer Blindverkostung als Sieger den Spätburgunder des Weinguts Siegrist aus Leinsweiler in der Pfalz.
Mehr dazu unter: http://www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2009/november/12/eichelmann_2010/index.htm
Verkostungsnotizen zu den Großen Gewächsen des VdP der Jahrgänge 2008 und 2007 finden Sie unter:
Finden Sie im Gault Millau „WeinGuide Deutschland 2010“ – Der Weinführer für Genießer
Ein Dutzend Weinjournalisten verkostete und bewertete für diesen Führer mehr als 12.000 Weine , besuchte Winzer und entdeckte neue Talente. In den zahlreichen Verkostungsrunden (Regional und Bundesweit) standen die Weißweine des Jahrgangs 2008 und die Rotweine des Jahrgangs 2007 im Vordergrund. Auf dem Prüfstand stehen regelmäßig jedoch nicht nur einzelne Weine, sondern entscheidend für die Aufnahme in den Gault Millau ist die Gesamtleistung eines Betriebes. Diese Leistung wird mit Traubensymbolen von 1 – 5 benotet. Alle mit Traubensymbolen ausgezeichneten Erzeugern liefern seit Jahren verläßliche Qualitäten, die Elite mit drei, vier oder fünf Trauben zählt zur absoluten Spitzenklasse. Für die nunmehr 17. Auflage wurden 938 Winzer und Winzergenossenschaften als die besten Weinerzeuger Deutschlands und 7318 ausgewählt und bewertet.
Nach einer informativen Einführung zum Bewertungssystem und Wissenswertem zum deutschen Wein werden die ausgewählten Weinerzeuger, übersichtlich gegliedert nach den 13 deutschen Anbaugebieten und ihre besten Weine vorgestellt. Das Buch ist daher auch der ideale Reiseführer in die deutschen Weinregionen.
Mehr über die Siegerweine und Ihre Erzeuger im aktuellen GAULT MILLAU WeinGuide: jetzt gleich bestellen!
Winzer des Jahres Tim Fröhlich, Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau, Nahe
Kollektion des Jahres Bettina Brklin von Guradze und Fritz Knorr, Weingut Dr. Bürklin-Wolff – Wachenheim, Pfalz
Aufsteiger des Jahres Johannes Freiherr von Gleichenstein, Weingut Freiherr von Gleichenstein – Oberrotweil, Baden
Entdeckung des Jahres Eva Vollmer, Weingut Eva Vollmer – Mainz-Ebersheim, RHEINHESSEN
Sommelier des Jahres Melanie Wagner, Restaurant Schwarzer Adler – Oberbergen, BADEN
Weinkarte des Jahres Restaurant Alte Post, Heppingen, AHR
Bester Winzersekt Brut
2004 Pinot Noir & Chardonnay „Cuvée MO“ Brut Nature, Diel – Nahe
Bester Spätburgunder
2007 Pinot Noir, Friedrich Becker – Pfalz
Bester Weißer Burgunder
2008 Im Sonnenschein Weißer Burgunder Großes Gewächs, Rebholz – Pfalz
Bester trockener Riesling
Forster Krchenstück „GC“ Dr. Bürklin-Wolf – Pfalz
Bester feinherber Riesling
2008 Wiltinger Gottesfuß Alte Reben, Van Volxem – Saar
Bester Riesling Kabinett
2008 Wehlener sonnenuhr Joh. Jos. Prüm – Mosel
Beste Riesling Spätlese
2008 Bockenauer Felseneck Goldkapsel, Schäfer-Fröhlich – Nahe
Beste Riesling Auslese
2008 Scharzhofberger Auslese – 10, Egon Müller – Saar
Bester Riesling Edelsüß
2008 Monzinger Halenberg Riesling Eiswein Goldkapsel, Emrich-Schönleber – Nahe
92 Punkte
2004 Pinot Noir & Chardonnay »Cuvée Mo« Brut nature, Schlossgut Diel - Nahe
2005 »5. Triumvirat Grande Cuvée« Brut, Raumland - Rheinhessen
2005 »?-no« Brut, Ökonomierat Rebholz (Pfalz) S. 526
91 Punkte
2004 Chardonnay Brut Prestige, Raumland - Rheinhessen
90 Punkte
2004 Dorsheim Goldloch Riesling Brut, Schlossgut Diel - Nahe
2003 Riesling Brut Prestige, von Othegraven - Saar
2007 Riesling Brut, Wilhelm Mohr Erben - Rheingau
2007 Riesling & Spätburgunder »Creation Karat« Brut, Schönleber - Rheingau
2004 Pinot Brut Prestige, Raumland - Rheinhessen
2007 Brut Blanc de Noirs, Wilhelmshof - Pfalz
97 Punkte
Pinot Noir, Friedrich Becker – Pfalz
95 Punkte
Wildenstein, Bernhard Huber – Baden
Sonnenberg Sankt Paul „Großes Gewächs“, Friedrich Becker – Pfalz
94 Punkte
Oberrotweiler Eichberg, Freiherr von gleichenstein – Baden
Tafelwein „Res“, Friedrich Becker – Pfalz
Schloßberg „Großes Gewächs“ Bernhard Huber – Baden
Graacher Himmelreich Pinot Noir***, Markus Molitor – Mosel
93 Punkte
Rosenthal „Großes Gewächs“ Jean Stodden – Ahr
Feuerberg „Großes Bewächs, Bercher – baden
Herxheimer Himmelreich „Garten RR“, Schumacher – Pfalz
94 Punkte
Im Sonnenschein Weißer Burgunder „Großes Gewächs“, Rebholz – Pfalz
Chardonnay Spätlese „R“, Rebholz – Pfalz
93 Punkte
Feuerberg Grauer Burgunder „Großes Gewächs“, Bercher – Baden
Henkenberg Grauer Burgunder Spätlese, Freiherr von Gleichenstein – Baden
92 Punkte
Mandelberg Weißer Burgunder „Großes Gewächs“, Bergdolt – Pfalz
Maltesergarten Weißer Burgunder „SW“, Martin Wassmer – Baden
Feuerberg Weißer Burgunder „Großes Gewächs“, Bercher – Baden
Chardonnay „Keuper S“, Dr. Wehrheim – Pfalz
Weißer Burgunder Spätlese „Kostbar“, Faubel – Pfalz
Schloßberg Grauer Burgunder „Großes Gewächs“, Dr. Heger - Baden
96 Punkte
Forster Kirchenstück »GC«, Dr. Bürklin-Wolf - Pfalz
95 Punkte
Halenberg »Großes Gewächs«, Emrich-Schönleber - Nahe
Abtserde »Großes Gewächs«, Keller (Rheinhessen)
Forster Pechstein »GC«, Dr. Bürklin-Wolf - Pfalz
94 Punkte
Deidesheimer Hohenmorgen »GC«, Dr. Bürklin-Wolf - Pfalz
Rüdesheim Berg Schlossberg, Georg Breuer - Rheingau
»G-Max«, Keller - Rheinhessen
93 Punkte
Kastanienbusch »Großes Gewächs«, Rebholz - Pfalz
Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Goldkapsel, Josef Leitz - Rheingau
92 Punkte
Birkweiler Kastanienbusch »Schiefer«, Siener - Pfalz
93 Punkte
Wiltinger Gottesfuß Alte Reben, van volxem – Saar
Kanzemer Altenberg Alte Reben, van Volxem – Saar
92 Punkte
Maximin Grünhäuser Abtsberg „Superior“, von Schubert – Ruwer
Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels Alte Reben, Josef Leitz – Rheingau
Scharzhofberger „Pergentsknopp“, van Volxem – Saar
92 Punkte
Zeltinger Sonnenuhr Auslese**, Markus Molitor – Mosel
Ayler Kupp „Kern“, Peter Lauer – Saar
Wiltinger „Volz“, van Volxem – Saar
Monzinger Halenberg „R“, Emrich-Schönleber – Nahe
Bernkasteler Badstube Spätlese, Markus Molitor - Mosel
92 Punkte
Wehlener Sonnenur, Joh. Jos. Prüm – Mosel
91 Punkte
Bockenauer, Schäfer-Fröhlich – Nahe
90 Punkte
Wehlener Sonnenuhr, Markus Molitor – Mosel
Graacher Himmelreich, Joh. Jos. Prüm – Mosel
Zeltinger Sonnenuhr, Markus Molitor – Mosel
Ürziger Würzgarten, Jos. Christoffel Jun. – Mosel
Dhroner Hofberg, A.J. Adam – Mosel
89 Punkte
Graacher Domprobst, Willi Schaefer – Mosel
Brauneberger Juffer, Schloß Lieser m Mosel
Lorcher Bodenthal-Steinberg, Graf von Kanitz – Rheingau
95 Punkte
Bockenauer Felseneck Goldkapsel, Schäfer-Fröhlich – Nahe
94 Punkte
Brauneberger Juffer-Sonnenuhr – 14 -, Fritz Haag – Mosel
Monzinger Frühlingsplätzchen, Emrich-Schönleber – Nahe
Bockenauer Felseneck, Schäfer-Fröhlich – Nahe
93 Punkte
Brauneberger Juffer-Sonnenuhr, Schloß Lieser – Mosel
Monzinger Halenberg, Schäfer-Fröhlich – Nahe
Graacher Domprobst – 6 -, Willi Schaefer – Mosel
Wolfer Goldgrube „Reiler“, Vollenweider – Mosel
Rüdesheimer Berg Roseneck, Josef Leitz – Rheingau
Weshofener Abtserde „GK“, Keller – Rheinhessen
97 Punkte
Scharzhofberger Goldkapsel -10 -, Egon Müller – Saar
95 Punkte
Piesporter Goldtröpfchen, Reinhold Haart – Mosel
Brauneberger Juffer-Sonnenuhr Goldkapsel, Fritz Haag – Mosel
Pündericher Marienburg Goldkapsel, Clemens Busch – Mosel
94 Punkte
Erdener Treppchen**, Markus Molitor – Mosel
Graacher Himmelreich Goldkapsel – 13 – Joh. Jos. Prüm – Mosel
Bockenauer Felseneck Goldkapsel, Schäfer-Fröhlich – Nahe
Rüdesheim Berg Schloßberg Goldkapsel, Georg Breuer – Rheingau
Pündericher Marienburg Fahrlay, Clemens Busch - Mosel
Kiedricher Gräfenberg Goldkapsel, Robert Weil – Rheingau
97 Punkte
Monzinger Halenberg Eiswein Goldkapsel, Emrich-Schönleber – Nahe
Bockenauer Felseneck Eiswein Goldkapsel, Schäfer-Fröhlich – Nahe
96 Punkte
Kiedricher Gräfenberg Trockenbeerenauslese, Robert Weil – Rheingau
95 Punkte
Kiedricher Turmberg Trockenbeerenauslese, Robert Weil – Rheingau
Westhofener Morstein Trockenbeerenauslese „GK“, Keller – Rheinhessen
Maximin Grünhäuser Herrenberg Eiswein, von Schubert – Ruwer
Johannisberger Eiswein „Blaulack“ Schloß Johannisberg – Rheingau
Kiedricher Gräfenberg Beerenauslese Goldkapsel, Robert Weil – Rheingau
94 Punkte
Winninger Röttgen Eiswein, Knebel – Mosel
Oestricher Lenchen Trockenbeerenauslese, Peter Jakob Kühn – Rheingau
Mit einer roten Münze „Guter Wein für wenig Geld“ wurden insgesamt 180 der feinsten Weißweine 2008 ausgezeichnet. (mind. 88 Punkte, Preis unter 8 €)
91 Punkte
Riesling Spätlese trocken „vom buntsandstein, Immengarten-Hof – Pfalz
Weyher Michelsberg Gelber Muskateller Spätlese trocken, Möwes – Pfalz
90 Punkte
Ürziger Würzgarten Riesling Kabinett, Christoffel Jun. – Mosel
89 Punkte
Kalkweiler Kalkgrube Riesling Spätlese, Lidy – Pfalz
Nussdorfer Herrenberg Riesling Spätlese trocken, Karl Pfaffmann – Pfalz
Sauvignon Blanc, Heiner Sauer – Pfalz
Bopparder Hamm Feuerlay Riesling spätlese trocken, Didinger – Mittelrhein
Bopparder Hamm Feuerlay Riesling spätlese, Didinger – Mittelrhein
Brauneberger Juffer Riesling Spätlese, Becker-Steinhauer – Mosel
Insgesamt erhielten 140 Weine eine rote Münze als Auszeichnung für ein besonders gutes Preis-/Leistungsverhältnis. (mind. 86 Punkte, Preis unter 10 €)
90 Punkte
2007 Syrah, Immengarten-Hof - Pfalz
89 Punkte
2006 Rhodter Schlossberg Cabernet Sauvignon, Christian Heussler - Pfalz
2007 Spätburgunder „CS“, Claus Schneider - Baden
2007 Pinot Noir, Holger Koch - Baden
2007 Spätburgunder „S“, Hartmut Schlumberger - Baden
88 Punkte
2007 Spätburgunder, Hartmut Schlumberger - Baden
2007 Weiler Schlipf Spätburgunder, Claus Schneider - Baden
2008 Burkheimer Feuerberg Spätburgunder Kabinett, Bercher - Baden
2007 „Pescatus“, Fischer - Baden
2007 Spätburgunder, Bernhard Huber - Baden
...jetzt im neuen Gambero Rosso „Vini d’Italia 2010“
Die am 01. Februar vom Hallwag-Verlag herausgegebene deutsche Ausgabe des wichtigsten und umfassendsten Weinführers für italienischen Wein, beeindruckt auch dieses Jahr mit 18.000 verkosteten Weinen, 2.250 Produzenten und 391 Drei-Gläser-Weinen, der höchsten zu vergebenden Auszeichnung.
Jede Region wird mit ihren typischen Eigenheiten, Stärken und Schwächen vorgestellt.
Die Sonderpreise des Jahres 2010 wurden in folgenden Kategorien vergeben:
Rotwein des Jahres: Gattinara 2005 Osso San Grato – Antoniolo (Piemont)
Weißwein des Jahres: Fiano di Avellino 2008 Clelia Romano - Colli di Lapio (Kampanien)
Spumante des Jahres: Trento Brut Riserva 2002 Altemasi Graal - Cavit (Trentino)
Dessertwein des Jahres: Vin Santo Colli Piacentini 1999 Val di Nure – Barattieri (Emilia Romagna)
Wein mit dem besten Preis-/Qualitätsverhältnis:
Aglianico Contado 2007Riserva - Majo Norante (Molise)
Weingut des Jahres: Bruno Giacosa (Piemont)
Winzer des Jahres: Gianfranco Fino (Apulien)
Önologe des Jahres: Roberto Ferrarini
Der Aufsteiger des Jahres: Gallegati (Emilia Romagna)
Preis für nachhaltigen Weinbau: Elena Pantaleoni (Emilia Romagna)
Und hier sind die 391 besten Weine Italiens,
ausgezeichnet mit der Höchstnote „3-Gläser (=tre bicchieri)“ :
Chambave Muscat Flétri Passito 2007 La Vrille
Chardonnay Cuvée Bois 2007 Les Crêtes
Chardonnay Élevé en Fût de Chêne 2008 Anselmet
Fumin Esprit Follet 2007 La Crotta di Vegneron
Fumin V. Rovettaz 2007 Grosjean F.lli
Pinot Gris 2008 Lo Triolet
Piemont
Barbaresco Albesani 2005 Cantina del Pino
Barbaresco Asili 2006 Ca' del Baio
Barbaresco Asili 2005 Bruno Giacosa
Barbaresco Bric Mentina 2006 La Ca' Növa
Barbaresco Camp Gros 2005 Tenute Cisa Asinari dei Marchesi di Grésy
Barbaresco Canova 2006 Ressia
Barbaresco Gallina 2005 Piero Busso
Barbaresco Rabajà 2004 Castello di Verduno
Barbaresco Ris. 2004 Sottimano
Barbaresco Rombone 2006 Fiorenzo Nada
Barbaresco Serraboella 2006 Fontanabianca
Barbaresco Vanotu 2006 Pelissero
Barbaresco Vign. Brich Ronchi Ris. 2004 Albino Rocca
Barbaresco Vign. in Montestefano Ris. 2004 Produttori del Barbaresco
Barbera d'Alba Bric du Luv 2007 Ca' Viola
Barbera d'Asti Bricco della Bigotta 2007 Braida
Barbera d'Asti Sup. Bionzo 2007 La Spinetta
Barbera d'Asti Sup. La Mandorla 2007 Luigi Spertino
Barbera d'Asti Sup. Nizza 2006 Tenuta Olim Bauda
Barbera d'Asti Sup. La Nizza Court 2006 Michele Chiarlo
Barbera del M.to Sup. Le Cave 2007 Castello di Uviglie
Barolo 2005 Bartolo Mascarello
Barolo Arione 2005 Enzo Boglietti
Barolo Boscareto 2005 Batasiolo
Barolo Bricat 2005 Giovanni Manzone
Barolo Bricco Boschis 2005 Tenuta Bricco Boschis -Cavallotto
Barolo Bricco delle Viole 2005 G. D. Vajra
Barolo Bricco Visette 2005 Attilio Ghisolfi
Barolo Broglio 2005 Schiavenza
Barolo Brunate 2005 Poderi Marcarini
Barolo Brunate 2005 Mario Marengo
Barolo Cannubi 2005 E. Pira & Figli
Barolo Cannubi Boschis 2005 Luciano Sandrone
Barolo Cascina Francia 2005 Giacomo Conterno
Barolo Cerretta 2005 Ettore Germano
Barolo Ciabot Mentin Ginestra 2005 Domenico Clerico
Barolo Costa Grimaldi 2005 Einaudi
Barolo Ginestra 2005 Paolo Conterno
Barolo Ginestra V. Casa Maté 2005 Elio Grasso
Barolo Gramolere 2005 F.lli Alessandria
Barolo Lazzarito 2005 Vietti
Barolo Lazzarito V. La Delizia 2004 Fontanafredda
Barolo Le Coste 2005 Pecchenino
Barolo Le Rocche del Falletto 2005 Bruno Giacosa
Barolo Margheria 2005 Gabutti Franco Boasso
Barolo Margheria 2005 Vigna Rionda Massolino
Barolo Mondoca di Bussia Soprana 2004 Oddero
Barolo Ornato 2005 Pio Cesare
Barolo Prapò 2005 Bricco Rocche Bricco Asili
Barolo Ravera 2004 Flavio Roddolo
Barolo Sarmassa 2005 Brezza & Figli Giacomo
Barolo Sarmassa 2005 Marchesi di Barolo
Barolo Sorano 2005 Claudio Alario
Barolo Sotto Castello di Novello 2005 Giacomo Grimaldi
Barolo V. Elena 2004 Elvio Cogno
Barolo Vign. Brunate 2005 Andrea Oberto
Barolo Vign. Gattera 2005 Mauro Veglio
Boca 2005 Le Piane
Bramaterra I Porfidi 2005 Sella
Caluso Passito Sulé 2004 Orsolani
Colli Tortonesi Timorasso Derthona Grue 2007 Pomodolce
Colli Tortonesi Timorasso Sterpi 2007 Vigneti Massa
Diano d'Alba Sup. Sörì Bricco Maiolica 2007 Bricco Maiolica
Dogliani Papà Celso 2007 Abbona
Gattinara 2005 Torraccia del Piantavigna
Gattinara Ris. 2004 Giancarlo Travaglini
Gattinara Vign. Osso S. Grato 2005 Antoniolo
Gattinara Vign. S. Francesco 2005 Antoniolo
Gavi del Comune di Gavi Bruno Broglia 2008 Vitivinicola Broglia
Gavi del Comune di Gavi Il Nostro Gavi 2007 La Giustiniana
Gavi del Comune di Gavi Monterotondo 2007 Villa Sparina
Ghemme 2005 Antichi Vigneti di Cantalupo
Giuseppe Galliano Brut Ris. 2001 Borgo Maragliano
Langhe Larigi 2007 Elio Altare Cascina Nuova
Langhe Nebbiolo Sorì S. Lorenzo 2006 Gaja
Langhe Nebbiolo Sorì Tildin 2006 Gaja
M.to Rosso Centenario 2006 Giulio Accornero e Figli
M.to Rosso Sonvico 2006 Cascina La Barbatella
Piemonte Chardonnay Monteriolo 2006 Coppo
Roero Audinaggio 2007 Cascina Ca' Rossa
Roero Bric Valdiana 2007 Giovanni Almondo
Roero Printi Ris. 2006 Monchiero Carbone
Roero Renesio Ris. 2005 Malvirà
Roero Torretta 2006 Marco Porello
Ligurien
Colli di Luni Vermentino Etichetta Lunae Nera 2008 Cantine Lunae Bosoni
Colli di Luni Vermentino Sarticola 2008 Ottaviano Lambruschi
Riviera Ligure di Ponente Pigato Cycnus 2008 Poggio dei Gorleri
Riviera Ligure di Ponente Pigato U Baccan 2007 Bruna
Riviera Ligure di Ponente Vermentino Le Serre 2007 Lupi & C. Tommaso
Rossese di Dolceacqua Sup. Vign. Luvaira 2007 Maccario Dringenberg
Lombardei
Brut Rosé Monsupello Torricella
Franciacorta Brut 2004 Le Marchesine
Franciacorta Brut 2005 La Montina
Franciacorta Brut Collezione Esclusiva Giovanni Cavalleri 2001 Cavalleri
Franciacorta Brut Extrême Palazzo Lana 2004 GuidoBerlucchi & C.
Franciacorta Cuvée Annamaria Clementi 2002 Ca' del Bosco
Franciacorta Extra Brut 2002 Ferghettina
Franciacorta Extra Brut Vittorio Moretti 2002 Bellavista
Franciacorta Satèn 2005 Enrico Gatti
Franciacorta Satèn 2005 Il Mosnel
Garda Cabernet Le Zalte 2007 Cascina La Pertica
Lugana Brolettino 2007 Ca' dei Frati
OP Barbera Castello di Cigognola 2006 Castello di Cigognola
OP Pinot Nero Brut Cl. 187200 2005 F.lli Giorgi
OP Pinot Nero Noir 2006 Tenuta Mazzolino
OP Pinot Nero Pernice 2006 Conte Carlo Giorgi di Vistarino
Valtellina Sfursat 5 Stelle 2006 Nino Negri
Valtellina Sfursat Fruttaio Rizzieri 2006 Aldo Rainoldi
Trentino
Olivar 2007 Cesconi
Ritratto Bianco 2007 La Vis/Valle di Cembra
San Leonardo 2005 Tenuta San Leonardo
Teroldego Rotaliano Clesurae 2006 Cantina Rotaliana
Teroldego Rotaliano Nos Ris. 2004 MezzaCorona
Trento Altemasi Graal Brut Ris. 2002 Cavit
Trento Aquila Reale Ris. 2002 Cesarini Sforza
Trento Brut Cuvée dell'Abate Ris. 2004 Abate Nero
Trento Giulio Ferrari Riserva del Fondatore Brut 2000 Ferrari
Trento Mach Riserva del Fondatore 2004 Istituto Agrario Provinciale San Michele all'Adige
Trento Methius Brut Ris. 2003 F.lli Dorigati
Südtirol (Alto Adige = A.A.)
A.A. Gewürztraminer Kastelaz 2008 Elena Walch
A.A. Gewürztraminer Nussbaumer 2008 Cantina Termeno
A.A. Gewürztraminer Terminum V. T. 2007 Cantina Termeno
A.A. Lagrein Abtei Ris. 2006 Cantina Convento Muri-Gries
A.A. Lagrein Scuro Mirell 2007 Tenuta Waldgries Christian Plattner
A. A. Lagrein Scuro Taber Ris. 2007 Cantina Produttori Santa Maddalena/
Cantina di Bolzano
A. A. Moscato Giallo Passito Serenade 2006 Cantina di Caldaro
A. A. Pinot Bianco Dellago 2008 Cantina Produttori Santa Maddalena/
Cantina di Bolzano
A. A. Pinot Bianco Sirmian 2008 Cantina Nals Margreid
A. A. Sauvignon Indra 2008 Cantina Produttori Cornaiano
A. A. Sauvignon St. Valentin 2008 Cantina Produttori San Michele Appiano
A. A. Terlano Pinot Bianco Vorberg is. 2006 Cantina Terlano
A. A. Terlano Sauvignon 2008 Tenuta Manincor Graf Enzenberg
A. A. Val Venosta Pinot Bianco Sonnenberg 2008 Cantina Vini Merano
A. A. Valle Isarco Riesling 2008 Röckhof Konrad Augschöll
A. A. Valle Isarco Sylvaner 2008 Hoandlhof Manfred Nössing
A. A. Valle Isarco Sylvaner 2008 Kuenhof Peter Pliger
A. A. Valle Isarco Sylvaner Praepositus 2008 Abbazia di Novacella
A. A. Valle Isarco Sylvaner R 08 Köfererhof Günther Kerschbaumer
A. A. Valle Isarco Veltliner 2008 Garlider Christian Kerchbaumer
A. A. Valle Venosta Riesling 2008 Falkenstein Franz Pratzner
A. A. Valle Venosta Riesling 2008 Tenuta Unterortl Castel Juval
Feldmarschall von Fenner zu Fennberg 2008 Tiefenbrunner
Manna 2007 Franz Haas
Venetien
Amarone della Valpolicella Campo dei Gigli 2005 Tenuta Sant'Antonio
Amarone della Valpolicella Cl. 2005 Allegrini
Amarone della Valpolicella Cl. 2005 Brigaldara
Amarone della Valpolicella Cl. 2000 Giuseppe Quintarelli
Amarone della Valpolicella Cl. 2005 Villa Monteleone
Amarone della Valpolicella Cl. 2005 Zenato
Amarone della Valpolicella Cl. Campolongo di Torbe 2004 Masi
Amarone della Valpolicella Cl. Casa dei Bepi 2004 Viviani
Amarone della Valpolicella Cl. Pergole Vece 2005 Le Salette
Amarone della Valpolicella Cl. Vign. Monte Ca' Bianca 2004 Lorenzo Begali
Bianco di Custoza Mael 2008 Corte Gardoni
Breganze Cabernet Vign. Due Santi 2007 Vigneto Due Santi
Cartizze Brut 2008 Silvano Follador
Colli Euganei Fior d'Arancio Passito 2007 Ca' Lustra
Custoza Sup. Amedeo 2007 Cavalchina
Lugana Sup. Molceo 2007 Ottella
Montello e Colli Asolani Il Rosso dell'Abazia 2006 Serafini & Vidotto
Recioto della Valpolicella Cereolo 2005 Trabucchi d'Illasi
Recioto della Valpolicella Cl. Monte Ca' Paletta 97 Giuseppe Quintarelli
Recioto della Valpolicella Cl. TB 2004 Tommaso Bussola
Recioto di Soave La Perlara 2007 Ca' Rugate
Relógio 2007 Ca' Orologio
Soave Cl. Calvarino 2007 Leonildo Pieropan
Soave Cl. Campo Vulcano 2008 I Campi
Soave Cl. Contrada Salvarenza Vecchie Vigne 2007 Gini
Soave Cl. Monte Carbonare 2008 Suavia
Soave Cl. Monte Fiorentine 2008 Ca' Rugate
Soave Cl. Monte Grande 2008 Prà
Soave Cl. Sup. Monte di Fice 2007 I Stefanini
Soave Sup. Il Casale 2008 Agostino Vicentini
Valdobbiadene Grave di Stecca Brut 2008 Nino Franco
Valpolicella Cl. Sup. Ripasso Poiega 2007 Guerrieri Rizzardi
Valpolicella Cl. Sup. Vigneto Ognisanti 2006 Cav. G. B. Bertani
Valpolicella Sup. 2005 Marion
Friaul Julisch Venetien
Braide Alte 2007 Livon
Carso Malvasia 2006 Kante
COF Merlot V. Cinquant'Anni 2006 Le Vigne di Zamò
COF Pinot Bianco Zuc di Volpe 2008 Volpe Pasini
COF Rosazzo Bianco Terre Alte 2007 Livio Felluga
COF Rosso Montsclapade 2006 Girolamo Dorigo
COF Rosso Sacrisassi 2007 Le Due Terre
COF Schioppettino 2006 Moschioni
COF Schioppettino di Cialla 2005 Ronchi di Cialla
COF Verduzzo Friulano Cràtis 2006 Roberto Scubla
Collio Friulano Zegla 2005 Renato Keber
Collio Bianco 2008 Colle Duga
Collio Bianco 2008 Edi Keber
Collio Bianco Broy 2008 Eugenio Collavini
Collio Bianco Fosarin 2008 Ronco dei Tassi
Collio Friulano 2008 Franco Toros
Collio Friulano Fisc 2007 Isidoro Polencic
Collio Friulano Vigna del Rolat 2008 Dario Raccaro
Collio Malvasia 2008 Princic Doro
Collio Pinot Bianco 2008 Franco Toros
Collio Pinot Grigio 2008 Branko
Collio Pinot Grigio 2007 Matijaz Tercic
Collio Ribolla Gialla 2005 Franco Terpin
Collio Sauvignon de La Tour 2008 Villa Russiz
Collio Sauvignon Ronco delle Mele 2008 Venica & Venica
Friuli Grave Merlot Vistorta 2007 Conte Brandolini
Friuli Isonzo Friulano 2007 Borgo San Daniele
Friuli Isonzo Malvasia 2008 Mauro Drius
Friuli Isonzo Rive Alte Sauvignon Piere 2007 Vie di Romans
Ribolla Anfora 2005 Gravner
Vintage Tunina 07 Jermann
EMILIA ROMAGNA
Lambrusco Reggiano "Concerto" 2008 Ermete Medici & Figli
Lambrusco di Sorbara "Vecchia Modena Premium" 2008 Chiarli 1860
Sangiovese di Romagna Sup. "Avi" Riserva 2006 San Patrignano
Sangiovese di Romagna Sup. "Corallo Nero" Riserva 2006 Gallegati
Sangiovese di Romagna Sup."Il Nespoli" Riserva 2006 Poderi dal Nespoli
Sangiovese di Romagna Sup. "Michelangiolo" Riserva 2006 Calonga
Sangiovese di Romagna Sup."Ombroso" Riserva 2006 Giovanna Madonia
Sangiovese di Romagna Sup. "Petrignone" Riserva 2006 Tre Monti
Sangiovese di Romagna Sup. "Pietramora" Riserva 2006 Fattoria Zerbina
Sangiovese di Romagna Sup. "Pruno" Riserva 2006 Drei Donà Tenuta La Palazza
Toskana
Acciaiolo 2006 Castello d'Albola
Baffo Nero 2007 Rocca di Frassinello
Bolgheri Rosso Sup. Grattamacco 2006 Podere Grattamacco
Bolgheri Sapaio Sup. 2006 Podere Sapaio
Bolgheri Sassicaia 2006 Tenuta San Guido
Bolgheri Sup. Argentiera 2006 Argentiera
Bolgheri Superiore Arnione 2006 Campo alla Sughera
Brancaia Il Blu 2007 Brancaia
Brunello di Montalcino 2004 Biondi Santi - Tenuta Il Greppo
Brunello di Montalcino 2004 Canalicchio - Franco Pacenti
Brunello di Montalcino 2004 Canalicchio di Sopra
Brunello di Montalcino 2004 La Cerbaiola
Brunello di Montalcino 2004 Cerbaiona
Brunello di Montalcino 2004 Podere La Fortuna
Brunello di Montalcino 2004 Tenuta La Fuga
Brunello di Montalcino 2004 Greppone Mazzi - Tenimenti Ruffino
Brunello di Montalcino 2004 Poggio di Sotto
Brunello di Montalcino 2004 Talenti
Brunello di Montalcino Altero 2004 Poggio Antico
Brunello di Montalcino Cerretalto 2004 Casanova di Neri
Brunello di Montalcino Il mio Brunello 2004 Il Poggiolo
Brunello di Montalcino Rennina 2004 Pieve Santa Restituta
Brunello di Montalcino Tenuta Friggiali 2004 Centolani
Brunello di Montalcino Ugolforte 2004 San Giorgio
Camartina 2006 Querciabella
Carmignano Sasso 2007 Piaggia
Cepparello 2006 Isole e Olena
Chianti Cl. 2007 Il Palagio
Chianti Cl. Castello di Brolio 2006 Barone Ricasoli
Chianti Cl. Il Puro Vign. Casanova Ris. 2006 Castello di Volpaia
Chianti Cl. La Selvanella Ris. 2006 Melini
Chianti Cl. Poggio ai Frati Ris. 2006 Rocca di Castagnoli
Chianti Cl. Tenuta di Capraia Ris. 2006 Rocca di Castagnoli
Coevo 2006 Famiglia Cecchi
Colline Lucchesi Tenuta di Valgiano 2006 Tenuta di Valgiano
Cortona Il Bosco 2006 Tenimenti Luigi D'Alessandro
Do Ut Des 2007 Fattoria Carpineta Fontalpino
Finisterre 2007 Poggio Argentiera
Fontalloro 2006 Fattoria di Felsina
Galatrona 2007 Fattoria Petrolo
I Sodi di San Niccolò 2005 Castellare di Castellina
Lupicaia 2006 Castello del Terriccio
Masseto 2006 Tenuta dell'Ornellaia
Messorio 2006 Le Macchiole
Montecucco Sangiovese Lombrone Ris. 2005 Colle Massari
Montecucco Santa Marta 2006 Salustri
Nambrot 2006 Tenuta di Ghizzano
Nobile di Montepulciano 2006 Podere Le Berne
Nobile di Montepulciano Asinone 2006 Poliziano
Nobile di Montepulciano Quercetonda 2006 Fattoria Le Casalte
Orma 2006 Podere Orma
Pugnitello 2007 San Felice
Redigaffi 2007 Tua Rita
Siepi 2006 Castello di Fonterutoli
Solaia 2006 Marchesi Antinori
Vernaccia di S. Gimignano Carato 2005 Montenidoli
Vernaccia di S. Gimignano Isabella Ris. 2004 San Quirico
Vernaccia di S. Gimignano Ris. 2005 Giovanni Panizzi
Vignamaggio 2006 Villa Vignamaggio
Vin Santo Occhio di Pernice 1997 Avignonesi
Marken
Conero Rossini 2006 Piantate Lunghe
Kurni 2007 Oasi degli Angeli
Offida Pecorino Ciprea 2008 San Savino Poderi Capecci
Pelago 2006 Umani Ronchi
Regina del Bosco 2006 Fattoria Dezi
Rosso Piceno Sup. Roggio del Filare 2006 Velenosi
Valturio 2007 Valturio
Verdicchio dei Castelli di Jesi Cl. Misco Ris. 2006 Tenuta di Tavignano
Verdicchio dei Castelli di Jesi Cl. Plenio Ris. 2006 Umani Ronchi
Verdicchio dei Castelli di Jesi Cl. Sup. Podium 2007 Gioacchino Garofoli
Verdicchio dei Castelli di Jesi Cl. Utopia Ris. 2007 Montecappone
Verdicchio dei Castelli di Jesi Cl. V. Novali Ris. 2006 Terre Cortesi
Verdicchio dei Castelli di Jesi Cl. Villa Bucci Ris. 2007 Bucci
Verdicchio di Matelica Cambrugiano Ris. 2006 Belisario
Verdicchio di Matelica Mirum Ris. 2007 La Monacesca
Umbrien
Adarmando 2007 Giampaolo Tabarrini
Cervaro della Sala 2007 Castello della Sala
Montefalco Sagrantino 2006 Perticaia
Montefalco Sagrantino 25 Anni 2006 Arnaldo Caprai
Montefalco Sagrantino Arquata 2005 Adanti
Montefalco Sagrantino Chiusa di Pannone 2004 Antonelli - San Marco
Montefalco Sagrantino Colleallodole 2006 Fattoria Colle Allodole
Montefalco Sagrantino Gold 2005 Còlpetrone
Torgiano Rosso Vigna Monticchio Ris. 2005 Lungarotti
Latium
Cesanese del Piglio Romanico 2007 Antonello Coletti Conti
Grechetto Poggio della Costa 2008 Sergio Mottura
Montiano 2007 Falesco
Molise
Molise Aglianico Contado Ris. 2007 Di Majo Norante
del Vulture Titolo 2007 Elena Fucci
Kampanien
Centomoggia 2007 Terre del Principe
Costa d'Amalfi Fiorduva 2008 Marisa Cuomo
Falerno del Massico Camarato 2005 Villa Matilde
Fiano di Avellino 2008 Colli di Lapio
Fiano di Avellino 2008 Rocca del Principe
Gladius 2007 Tenuta Adolfo Spada
Greco di Tufo 2008 Pietracupa
Greco di Tufo Tornante 2008 Vadiaperti
Montevetrano 2007 Montevetrano
Pietraincatenata 2007 Luigi Maffini
Taurasi 2005 Di Prisco Fontanarosa
Taurasi 2005 Urciuolo Forino
Taurasi Radici2005 Mastroberardino
Taurasi Vigna Cinque Querce 2005 Salvatore Molettieri
Taurasi Vigna Cinque Querce Ris. 2004 Salvatore Molettieri
Terra di Lavoro 2007 Galardi
Basilikata
Aglianico del Vulture Basilisco 2006 Basilisco
Aglianico del Vulture Don Anselmo Ris. 2005 Paternoster
Aglianico del Vulture Titolo Elena Fucci
Apulien
Amativo 2007 Cantele
Artas 2007 Castello Monaci
Castel del Monte Rosso V. Pedale Ris. 2006 Torrevento
Gioia del Colle Primitivo Ris. 2006 Chiaromonte
Gioia del Colle Primitivo Ris. 2006 Pietraventosa
Masseria Maime 2007 Tormaresca
Nero 2006 Conti Zecca
Primitivo di Manduria Es 2007 Fino Gianfranco
Primitivo Old Vines 2007 Morella
Rasciatano Nero di Troia 2007 Rasciatano
Salice Salentino Rosso Donna Lisa Ris. 2005 Leone de Castris
Salice Salentino Rosso Selvarossa Ris. 2006 Cantine Due Palme
Kalabrien
Cirò Rosso Duca Sanfelice Ris. 2007 Librandi
Moscato Passito 2008 Luigi Viola
Sizilien
Cabernet Sauvignon 2007 Tasca d'Almerita
Cometa 2008 Planeta
Contessa Entellina Milleunanotte 2006 Donnafugata
Don Antonio 2007 Morgante
Etna Rosso 2006 Cottanera
Etna Rosso Archineri 2007 Pietradolce
Etna Rosso Feudo 2007 Girolamo Russo
Etna Rosso M.I. 2007 Vini Biondi
Etna Rosso Musmeci 2007 Tenuta di Fessina
Etna Rosso Prephilloxera La V. di Don Peppino 2007 Tenuta delle Terre Nere
Etna Rosso Serra della Contessa 2006 Benanti
Faro Palari 2007 Palari
Harmonium 2007 Firriato
Lolik 2007 Guccione
Nero d'Avola Versace 2007 Feudi del Pisciotto
Rosso del Soprano 2007 Palari
Sàgana 2007 Cusumano
Saia 2007 Feudo Maccari
Sardinien
Alghero Marchese di Villamarina 2004 Tenute Sella & Mosca
Angialis 2006 Argiolas
Cannonau di Sardegna Dule Ris. 2006 Giuseppe Gabbas
Cannonau di Sardegna Vinìola Ris. 2006 Cantina Sociale Dorgali
Carignano del Sulcis Is Arenas Ris. 2006 Sardus Pater
Carignano del Sulcis Sup. Terre Brune 2005 Cantina Sociale di Santadi
Gerione 2006 Feudi della Medusa
Perda Pintà 2007 Giuseppe Sedilesu
Turriga 2005 Argiolas
Vermentino di Gallura Monteoro 2008 Tenute Sella & Mosca
Vermentino di Gallura Sup. Genesi 2008 Cantina Gallura